Spirituelle Wege der Heilwerdung Susanna Jacobowitz Flashcards

1
Q
  1. Woher entstammt das Wort „heil“ und was bedeutet es?
A
  1. „Heil“ stammt von der idogermanischen Wurzel „Kailo“ und bedeutet „ganz“ / „vollständig“.
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2
Q
  1. Was wurde dann aus dem Verständnis des Begriffes „heil“?
A
  1. Das religiöse Heil wurde auf das Jenseits verlegt. Mit dem Verlust der Bedeutung der Religion, versuchten die Menschen das Heil in irdischen Selbstverwirklichungsmöglichkeiten zu finden. Wer Heil als Suche nach Wahrheit und Lebenssinn begriff, stütze sich vermehrt auf die Wissenschaft
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3
Q
  1. Warum wird die Sehnsucht nach Heilwerdung trotz dem Verlust der Religion immer stärker im abendländischen Raum?
A
  1. Die Menschen verlieren den Glauben an technische Errungenschaften und
    Fortschritt
    Individualisierung
    Unzählige Wahlmöglichkeiten
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4
Q
  1. Wie fühlt sich diese Sehnsucht an?
A
  1. Innere Zerrissenheit, das Gefühl unvollständig und ungeborgen zu sein.
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5
Q
  1. Nenne ein paar Personen und Mystiker, die diese Sehnsucht beschrieben haben.
A
  1. Romano Guardini, Philosoph
    / Goethe
    / Graf Dürckheim
    / Irina Tweedie
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6
Q
  1. Welche Mystikerin beschrieb die Tatsache, dass alles eins ist mit dem Bild der Sonne?
A
  1. Irina Tweedie
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7
Q
  1. Nenne ein paar Worte, die das EINE beschreiben.
A
  1. Das Absolute, der Ursprung, Urgrund, die Quelle, Maha-Atma, Buddha-Natur, Essenz…
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8
Q
  1. Nenne die 4 Phasen der Heilwerdung, die Susanne Jokobowitz beschreibt.
A
  1. Aufbruch // Reformation // Transformation // Einigung

Aufbruch:
Aus dem Leiden und dadurch, dass die Befriedigung nicht mehr durch weltliche Dinge erlangt werden kann oder durch eine spontane Einheitserfahrung macht man sich auf den Weg, folgt dem inneren Ruf.

Reformation:
Es ist ein aktiver Renigungsprozess, sämtliche Anhaftungen an irdische Dinge müssen losgelassen werden. (Materialistisches, Identifikationen, Ansehen, Gewohnheiten, ev. Menschen). Auch Unliebsames in einem selbst. (z.B. Groll, Hass) Es geht um die Entfaltung einer angemessenen Lebensführung, die dem spirituellen Weg entspricht. Z.B. die Einübung von Tugenden wie Nächstenliebe, Geduld, Mitgefühl, Verantwortung….

Transformation:
Geschieht von selbst, nachdem der Mensch aktiv an sich gearbeitet hat. Er muss nun das Ich loslassen und eine Grundoffenheit dem Leben gegenüber haben. Der Mensch erweitert zunehmend sein Bewusstsein.
Die Transformation kann auch mit starkem Leiden/Krankheit/psych. Krisen einhergehen. Dies, weil das Ego ganz abgelegt werden muss. Das Ego wehrt sich mit voller Kraft dagegen.

Einigung:
Der Mensch macht die Einheitserfahrung und kann diese auch im täglichen Leben (Tagesbewusstsein) erfahren. Visionen und Ekstasen lassen nach, die Gelassenheit göttlicher Führung bestimmt den Alltag. Die grosse Sehnsucht ist gestillt. Man besitzt keinen Eigenwillen, kein Ego mehr.

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9
Q
  1. Nenne einige Personen, die diesen Weg gegangen sind.
A
  1. Maria Petyt, flämische Mystikerin aus dem 17. Jh.

Benedikt von Canfields, Mystiker aus dem Mittelalter

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