In welchen Zusammenhang stehen kognitive Flexibilität, habituelles Verhalten und die maladaptive Nahrungsmittelwahl bei der Anorexia Nervosa?
Die verminderte kognitive Flexibilität gepaart mit der verstärkten Entwicklung von habituellen Verhalten führt zum strikten befolgen von Regeln der Nahrungsaufnahme die nur schwer verändert werden können.
So kann die maladaptive Nahrungsmittelwahl bis zum möglichen Tod aufrechterhalten werden.
In zahlreichen Studien zu Essstörungen zeigten sich Veränderungen in der Struktur oder der Aktivität der Insula.
Welche Prozesse könnten durch Veränderungen in diesem Areal gestört sein?
Nennen Sie konkrete Beispiele.
Magendehnung bzw. Kontraktion
Nennen Sie 3 interozeptive Signale die in Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme stehen.
Zwischen anorektischen Patienten und Patienten mit Adipositas konnten unterschiedliche Veränderungen des Hirnvolumens im orbitofrontalen Kortex nachgewiesen werden.
Welche Funktion könnte dieser Region im Kontext der Nahrungsaufnahme zukommen?
Bei der Vermessung von Hirnvolumina in Patienten mit Essstörungen sind einige Kontrollvariablen zu berücksichtigen um potenzielle Volumenänderungen interpretieren zu können.
Welche Variablen würden Sie berücksichtigen?
Wie in den Substanzkonsumstörungen spielt auch bei den Essstörungen das Belohnungssystem eine wichtige Rolle.
Welche Veränderungen der Reaktivität des Belohnungssystems würden Sie zwischen anorektischen und bulimischen Patienten im Vergleich zu gesunden Kontrollprobanden erwarten?
Welche Hirnregionen können mit der Konstruktion des Körperbildes in Verbindung gebracht werden?
Extrastriate Body Area/Fusiform Body Area:
Posteriorer parietaler Kortex:
Präfrontaler Kortex:
Insula:
Welche Rolle könnte die Geschmackswahrnehmung bei Essstörungen spielen? Skizzieren Sie den Weg von den Rezeptoren bis zu den beteiligten Hirnregionen.
Spielt eine große Rolle. Verminderte Rekrutierung von von Regionen die
Geschmacksstimulation in motiviertes Essverhalten überführen bei AN.