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Flashcards in Reaktionen Deck (48):
1

Wolff-Kischner-Reaktion

Reduktion von Ketonen
mit Hydrazin und KOH

Hydrazin an Carbonyl, zu Hydrazon (C=N-DB) unter Wasserabspaltung.

Base deprot. Amin-Teil zwei mal, N2 geht ab und nochmal H2O

--> Alkan

2

Fehling-Reaktion

Cu2+ und OH-
Na/K Tartrat

Oxidation von Aldehyden

3

Tollens-Reaktion

Ag(NH3)2 ^(+)

Oxidation von Aldehyden
Silberspiegelprobe

4

X-CH2-CH2-Y ---(2x Base)--> ?

Alkin. doppelte, Eliminierung

bspw über Addition von Br2 an Alken, dann NaNH2, NH3 in H2O
-> Alkin

bevorzugt/schnell wenn in trans-Stellung

5

Darstellung Acetylen...?

Methan ---(Lichtbogen über 1400grad)--> Acetylen + 3H2

6

Birch-Reduktion

trans-Alkene durch Alkinreduktion

mit Na, NH3

Na gibt Elektron ab, dadurch sp2 des Alkins, jetzt alkens mit Na+ als Gegenion.
Dann H von NH3
--> Alken (trans) und NaNH2

[NaNH2 in H2O --> NaOH und NH3]

7

Hydroborierung an endständigem Alkin...?

--> Enol --> Aldehyd

Hydroborierung mit H-BR2 (Catechorboran) und dann H2O2 und NaOH für Oxidation

8

Alkine zur SN Reaktion bringen..?

endständiges Alkin mit NaNH2 und Nh3 --> H-C=_C:^(-) Na+
kann nucleophil angreifen

9

Schutzgruppe an Alkin (endständig)

mit nBuLi (damit Li-Alkin) und dann mit TMCS/TMS-Cl Chlortrimethylsilan
dann ist Alkin nicht mehr acide. Mit TBAF wieder entschützt

10

Darstellung "Dioxin"

Aus Tetrachlorbenzol mit NaOH 2mal

11

Ar-SE

Elektrophile Substitution an Aromaten
über Wheland-Komplex

-Sulfonierung (bsp Kationentauscher Synthese)
- Nitrierung (Anionentauscher)
- Friedel-Crafts-Acylierung (mit Acylchlorid)
- Friedel-Crafts-Alkylierung
- Halogenierung (katalysiert!)
- Azokupplung (Nu: Diazoniumion, über NaNO2 + HCl erstellt)

12

Ar-SN

über Meisenheimerkomplexanaloge ZS

nur bei desaktivierten Aromaten funktioniert der nukleophile Angriff. Bevorzugt in para und ortho zu drn desaktivierenden Substituenten

13

Hock-Verfahren

Aceton und Phenol-Synthese
Cumol + Luft-O2 ---(kat dBPO)--> Cumylhydroperoxid
--H+ & -H2O --> Aceton und Phenol

14

Indigo-Synthese

über Indican
enzymatische Hydrolyse und Luft-O2

15

Wacker Oxidation

endständige Olefine --> Keton

O2, kat PdCl2/CuCl2

16

Jones-Oxidation

CrO3, H+
In aceton und Wasser

SEK alk --> Keton

17

Grignard-Reaktion
Reagenz und Womit/Wofür?

R-Mg-Br
R-Li

Knüpfung von C-C-Bindung; Addition von Alkylrest an bspw...
Carbonylverbindung

(Nicht an Aromaten!)

18

Friedel-Crafts-Reaktionen



Laufen nicht ab, bei meta-dirigierenden Substituenten

19

Zipper

von internen zu terminalen Alkinen
Mit KAPA

klassisch über Alkin-Alken-Tautomerie
1) Deprot. mit NaNH2 und NH3 -> Allen
2) Tautomerie zu Alkin, eins versetzt
3) erneute Tautomerie Allen endstændig zu Alkin

mit NaNH2 wird H deprot. und Na als Gegenion [irrev. Schritt]

20

Sehvorgang bei Wirbeltieren

Retinol (Vit A) oxidiert zu
trans-Retinal Isomerase
cis-Retinal. mit Opsin
ein Immonium-Ion (Rhodopsin, Sehpurpur)
mit hv
Prä-Lumirhodsin. hydrolyse zu
tran-Retinal und Opsin...

21

Cumolhydroperoxid-Verfahren

Phenol und Aceton Darstellung

22

Wittig-Reaktion

Keton oder Aldehyd zu Alken
(und Triphenylphosphanoxid)

Ylid-Bildung durch Alkyltriphenylphosphoniumhalogenid mit Base (deprot. benachbartes H; bspw mit NaOMe, NaH, BuLi)

über Oxaphosphetan Zwischenstufe

Triebkraft ist Bildung der P=O Bindung

23

Hunsdiecker-Reaktion

Decarboxylierung von Carbonsäuren

Ag-Salz (Ag+) und Br2

--> RBr + CO2 + AgBr

über Hypobromit R-COOBr das in -COO-Radikal zerfällt und dann CO2 abspaltet und R-Radikal

24

Hell-Volhard-Zelinsky-Reaktion

Carbonsäure an Alpha-Stellung bromiert

+ Br2, kat. P

Phosphor erforderlich...
1) Bildung des Alkanoylbromids:
3 R-CH2-COOH + PBr3 --> 3 R-CH2-COBr +H3PO3

2) Enolisierung (im GG):
mit Säure, was C=O protoniert

3) Bromierung:
R-CH=COH(Br) mit Br2 Gibt Brom in Alpha-Stellung und HBr

4) Austausch:
OH-Gruppe einer anderen Carbonsäure wird ausgetauscht mit dem Brom, das an der Carbonylgruppe ist (das neue Alkanoylbromid kann selbe Rkt machen)

25

Aldoladdition
Aldolkondensation

Addition:
2 Aldehyd/ Keton +Base —>Beta-Hydroxyaldehyd (Aldol)


Kondensation--> Alpha/Beta- ungesättigte Carbonylverbindungen

Reagentien : Base (NaOH), H2O
(über Enolatbildung)

Auch gekreuzte A. möglich. Mit sterisch gehinderten Basen (LDA) kann man das Alpha-H an sterisch weniger gehinderter Stelle entfernen (kin. Kontrolle)

26

Henry-Reaktion

"Nitroaldol-Reaktion"

Nitrogruppe und Aldehyd oder Keton (Carbons??)

R-CH2-NO2 + Base --> Nitrolat-Ion (GF mit C=N)

+ Carbonsäure ---> NO2-CH2-RCH(OH)

27

Luche Reduktion

Selektive Reduktion für Ketone
zu Alkohol

+ CeCl3 dann NaBH4

28

Kolbe-Schmitt-Synthese

Synthese von Salicylsäure-Derivaten ausgehend von Phenolaten.

1. Phenol + NaOH --> Na-Phenolat
2. Ortho-Angriff mit CO2 (Na koordiniert, daher bevorzugt ortho-Stellung)

Saure Aufarbeitung

29

Phenol Verkochung

von Diazoniumsalzen

Amin mit NaNO2, HNO3 dann T
-N2
+ H2O

Bspw: Anilin + NaNO2 und HNO3 oder HCl
zu Diazoverbindung, beim Erhitzen mit H2O.
Stickstoff wird frei.
--> Phenol

30

Vilsmeier-Haack-Formylierung

aktiv. Aromat + Dimethylformamid (DMF) + POCl3

zur Formylierung an Aromaten
- nur an e-reichen Aromaten (Phenole, Amine, Furan)
- DMF : H-(C=O)-N-Me2

1) Bildung Vilsmeier-Reagenz (ein Chloriminium-Ion), läuft analog Säurechlorid:
P ist Oxophil, P-O Bdg geknüpft. Cl- geht ab. Greift dann wieder am C an, P-O Bdg löst sich. Reagenz:
Cl-CH=N(+)-Me2

2) C wird vom Ar angegriffen, C=N-DB wird einfach. Cl geht ab und Wasser lagert sich an C. Durch Umprotonierung wird HNR2 abgespalten. Und Ar mit Aldehydgruppe bleibt als Produkt.

31

Malonestersynthese

.Zur Darstellung von alkylierten Malonsäureestern oder (nach Decarboxylierung) alkylierten/substituierten Essigsäure.

Malonsäureester (Propandisäureester) mit Alkoholat (in Alk) deprotoniert in Alpha-Stellung

+ Halogenalkan wird nucleophil angegriffen

32

Acetessigestersynthese

funktioniert analog der Malonester-Synthese
nur mit β-Ketoestern (Produkte der Claisen-Kondensation). Nach einer optionalen Decarboxylierung sind Ketone erhältlich.

33

Strecker-Synthese

Darstellung von Aminosäuren

34

Claisen Kondensation

Ester + Alkoholat und dann mit H3O+ aufarbeiten.

basische Acylierung eines Esters mit einem zweiten Estermolekül zu einem β-Ketocarbonsäureester.

Bsp.:
Essigsäureester 2Mal in NaOEt dann H3O+

Mech.:
Base klaut H in Alpha-Stellung, Enolat greift dann zweiten Ester nucleophil an. Spaltet Alkoholat dann ab. --> nach saurer Aufarbeitung dann Produkt

35

Dieckmann Kondensation

Kondensation
von Dicarbonsäureestern zu cyclischen β-Ketoestern. (Intramolekulare Claisen)
---basenvermittelt (meist Alkoholat)

Stöch. Base [Alkoholate, Natriumamid oder Hydriden der Alkalimetalle]

1. Deprotonierung des Dicarbonsäureesters in Alpha-Stellung
2. Nukleophiler Angriff an Carbonyl-C
3. Alkoholat spaltet ab
4. Bildung des cyclischen β-Ketoesters
5. Anschließend wird 5 von einem weiteren Alkoholat in α-Position zu beiden Carbonylgruppen deprotoniert. Die Deprotonierung von 5 besitzt eine hohe Triebkraft und ist praktisch irreversibel. So kann das Gleichgewicht zur Seite des gewünschten Produktes verschoben werden.

Anschließend mit Säure aufarbeiten.

36

Pinner-Reaktion

Nitril + Alkohol + Säure
(HCl, H2SO4, etc)
Zum Pinner-Salz : Hydrochlorid eines Iminoesters

Dieses kann das mit H2O zu nem Carbonsäure-Ester reagieren

- wenn ausgehend von Cyanhydrin:
1) mit H2SO4 (Wasserabspaltung, DB in Alpha-Stellung)
2) dann MeOH an C des Nitrils -->
C=NH2+ und HSO4-
3) mit Wasser dann zum Ester

37

Diazotierung

An Amin mit NaNO2 und HCl (bzw Säure)

38

Acetalisierung

Aldehyd/Keton mit Alkohol

1) basenkatalysiert liefert nur Halbacetale

2) säurekatalysiert liefert Vollacetale

39

Oxidative Spaltung

Mit KMnO4
An Diol
Auch Glykolspaltung genannt

40

Veresterung

Carbonsäure mit Alkohol
unter Wasserabspaltung

Säurekatalysiert.
Addition vom Alkohol an Carboxyl-C (der O vom Alk ist also später im Ester)
Umprotonierung liefert H2O als Abgangsgruppe.
Deprotonierung liefert Ester.


Rückreaktion: saure Esterhydrolyse
wäre sie basisch = Verseifung (irreversibel)

41

Verseifung

Hydrolyse eines Esters im Basischen.
z.B. mit NaOH

irreversibel. da an Carbonsäure das nötife Proton fehlt.

Als Produkt entsteht also der Alkohol hnd das Salz der Carbonsäure

42

Autoxidation von Benzoesäure

.

43

Wöhler Synthese

Zur Darstellung von Harnstoff.
KNCO + Ammoniumchlorid --> KCl + HNCO + NH3

NH3 greift am C an
Durch Protonenwanderung zu Harnstoff

44

Kolbe-Nitril-Synthese

NaCN + R-Cl
Nukleophile Substitution

45

Reduktion von Aldehyden/Ketonen mit NaBH4

B koordiniert an Carbonyl-O und H greift nukleophil an. Mehrfach wird Bor koordiniert mit insgesamt 4 Carbonyl Verbindungen.
Mit wässrig. Oder alkoholischer LSG wird aufgearbeitet und hydrolisiert zum Alkohol und B(OH)3

46

Autoxidation von Benzaldehyd

Über Perbenzoesäure zu Benzoesäure.

Durch Bc wird H des Aldehyds abgespalten, = Radikal. o-O greift an, nimmt sich dann H eines anderen Aldehyds, dadurch perbenzoesäure und neues Aldehyd-Radikal.
Perbenzoesäure reagiert mit Aldehyd zu Benzoesäure.

47

Oxidative Spaltung

An diol wird zu 2 x Aldehyd Gruppe

Mit KMnO4 oder gängiger mit O3 (Ozonolyse)

48

Clemmenson-Reduzierung

Keton mit Zn(Hg) und HCl

[amalgierter Zink]