Informationsaufnahme, Schema der Wahrnehmung
-Objektbereich
-Sinnesmodalitäten
-kognitive Prozesse
Informationsverarbeitung, Ablauf
sensorischer Speicher -> Kurzzeitspeicher -> Langzeitspeicher
-man braucht genügend Aktivierung damit der Stimulus ins Langzeitgedächnis kommen kann
sensorischer Speicher
-Auswahl an verschiedenen Reizen der Umwelt
-Erstinterpretation
-Voraussetzung ist, dass Reize nicht direkt wieder verfallen (aktivierungskraft hoch genug? Aufmerksamkeit hoch genug?)
-aus einzelnen Reizen wird gesamtes Bild zusammengebaut
-große Kapazität, geringe Speicherkraft
Kurzzeitspeicher
-übernimmt Auswahl an Reizen aus dem sensorischen Speicher, je nach Aktivierungsstärke
-Informationsreduktion um Informationsangebot zu bewältigen
-Informationsüberlastung problematisch
-Abgleich mit Bekanntem im LZG und wird auch zu größeren Informationseinheiten organisiert
-geringe Kapazität, Speicherzeit aber höher
Langzeitspeicher
-je nach Aktivierungsgrad, werden Informationen aus dem Kurzzeitspeicher entweder behalten oder schnell vergessen –> memorieren/ wiederholen + Aktivierungsgrad
Reiz-Reaktionstheorien
-klassische Konditionierung
-operante Konditionierung (positive/ negative Verstärkung)
kognitive Lerntheorien (Gesetz der Prägnanz, kognitive netzwerke, habitualisieren)
-nicht nur Einzelaspekte spielen eine Rolle in der Wahrnehmung sondern die Beziehung dieser zueinander
-Gesetz der Prägnanz –> optische Reize in möglichst einfache gestalten abzubilde –> Alles wahrgenommene nimmt die bestmögliche Gestalt an (alle Produkte einer Firma werden beispielsweise auf ein ähnliches Qualitätsniveau geschätzt wenn sie unter der gleichen Marke vertrieben werden)
-kognitive Netzwerke:
-Verknüpfung von Produktmerkmalen mit Produktanwendung
-Produktmerkmale und Alternativen (bezogen auf wissen über Produkte)
-Produktanwendung und Alternativen
-Prozess der Habitualisierung:
- Zu Beginn stehen viele Produktalternativen und Anwendungen zur Auswahl. Alternativen werden ausprobiert. Gedankliche Verknüpfungen werden intensiver.
- Am ende werden einzelne Produkte häufiger gekauft –> Verknüpfungen intensiver = schließlich Routinekauf
soziale Lerntheorie
-Lernen setzt nicht unbedingt eigenes Verhalten voraus, sondern man lernt auch durch das Beobachten anderer
-Imitation
-reziproker Determinismus
Messung kognitiver Inhalte
-Wahrnehmungsbilder, z. B. Eye tracking –> Misst visuelle Informationsaufnahme
-Gedächnisbilder, z.B Befragungen, Protokolle lauten Denkens
Wichtig für wirksame Verhaltenssteuerung
-Aktivierungskraft muss hoch genug sein, damit Information bis ins Gedächtnis gelangt
-Emotionen spielen eine Rolle, wir müssen uns dafür interessieren
-vor Allem in low involvement situations viele Wiederholungen nötig –> Memorieren
-kognitive Dissonanzen sollten vermieden werden
-situative Faktoren sind wichtig für die Effektivität der Kommunikation
- Modelllernen eignet sich, nicht jede Erfahrung am Produkt muss selbst gemacht werden
Was ist entscheidend fürs Verständnis der Wahrnehmung
Subjektivität –> Jeder kreiert sich seine eigene Subjektiv wahrgenommene Welt
Aktivität –> Diese wird kreiert durch einen Aktiven Vorgang der Informationsaufnahme
Selektivität –> Aus einer unübersehbaren menge wählt man einen kleinen Teil aus (irrelevante reize werden ignoriert, unangenehme gemieden)
Semantisches Netz
Interferenzen beim Lernen
Lernen kann durch mehrere ähnliche Botschaften die sich auf unterschiedliche Objekte beziehen, behindert werden.
Je ähnlicher die Botschaften, umso schwerer sie zu unterscheiden. –> Dadurch kann ähnliche Kommunikation von konkurrierenden Anbietern nicht als eigenständig wahrgenommen werden.
Soziale Lerntheorie in der Wirtschaft
Wann ist Kommunikation dominant Kognitiv und wann dominant Emotional?
Muster der Informationssuche