Ökologie Flashcards

(28 cards)

1
Q

Was versteht man unter einem Biotop?

A

Raum, der durch seine abiotischen Faktoren eingegrenzt wird

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2
Q

Was versteht man unter der Biozönose?

A

Gemeinschaft aller im Biotop lebender Organismen

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3
Q

Was sind abiotische Faktoren?

A

Faktoren der unbelebten Umwelt (z.B. Licht, Salzgehalt oder pH-Wert von Wasser, Boden, etc.)

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4
Q

Was sind biotische Faktoren?

A

Faktoren der belebten Umwelt, ausgehend von anderen Lebewesen des Biotops

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5
Q

Was sind intraspezifische Faktoren?

A

Biotischer Einfluss, der von der eigenen Art ausgeht

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6
Q

Was sind interspezifische Faktoren?

A

Biotischer Einfluss, nicht ausgehend von der eigenen Art

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7
Q

Was versteht man unter dem Begriff Habitat?

A

Spezifischer Lebensraum einer Art, die grundsätzlich in der Lage ist, sich fortzubewegen

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8
Q

Was ist eine Population?

A

Eine Population bezeichnet alle Individuen einer Art, die im gleichen Habitat leben und eine Fortpflanzungsgemeinschaft bilden

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9
Q

Was ist ein Ökosystem?

A

Ein Ökosystem ist die Gesamtheit eines Biotops und dessen Biozönose

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10
Q

Welche zwei Arten der Konkurrenz gibt es?

A

intraspezifisch: Konkurrenz innerhalb einer Art
interspezifisch: Konkurrenz zwischen verschiedenen Arten

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11
Q

Wie wird die Konkurrenz-Beziehung als biotischer Faktor definiert?

A

Leben viele Lebewesen auf einem begrenzten Raum zusammen, so kommt es unweigerlich zur Konkurrenz um die vorherrschenden Ressourcen. Dazu gehören z.B. Raum, Nahrungsquellen, Wasser, Licht oder auch die Sexualpartner.

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12
Q

Welches Prinzip gilt bezüglich der Konkurrenz?

A

Konkurrenzausschlussprinzip: Wenn zwei Arten die gleichen ökologischen Ansprüche haben, wird eine (meist die konkurrenzstärkere) Art sich durchsetzen und die andere verdrängen
=> Konkurrenzvermeidung: Ausweichen einer Art in andere Bereiche, die auch ihren grundsätzlichen Bedürfnissen entsprechen

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13
Q

Was ist die ökologische Nische?

A

Die ökologische Nische bezeichnet die Gesamtheit der spezifischen Ansprüche einer Art an seine biotische und abiotische Umwelt.

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14
Q

Was ist eine Symbiose?

A

Die Symbiose, auch Mutualismus genannt, ist eine biotische Wechselbeziehung unterschiedlicher Arten, die für mindestens einen der beiden vorteilhaft ist und für beide nicht nachteilig ist. Dieses findet vor allem im Rahmen von Transport-, Schutz-, Lebensraum- oder Ernährungssymbiosen statt.

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15
Q

Welche drei Arten der Symbiose gibt es?

A
  • Nutznießertum: nur einer der beiden Organismen profitiert von der Beziehung, der andere nimmt aber auch keinen Schaden
  • fakultative Symbiose (Allianz): zwar für beide vorteilhafte allerdings nicht lebensnotwendige Symbiose
  • obligate Symbiose (Eusymbiose): lebensnotwendige Wechselbeziehung
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16
Q

Was ist Parasitismus?

A

Parasitismus ist eine Wechselbeziehung, bei der sich ein Organismus (Parasit) von einem anderen (Wirt) ernährt. Dabei schädigt der Parasit seinen Wirt, tötet ihn meist aber nicht. Man unterscheidet in Mikro- (Einzeller) und Makroparasiten (Mehrzeller).

17
Q

Welche zwei Arten von Parasiten gibt es?

A

Endoparasiten: Parasit, der im Körper seines Wirts lebt und sich dort ernährt (Bsp.: Fuchsbandwurm)
Ektoparasiten: Parasit, der sich auf der Körperoberfläche ernährt (Bsp.: Kopflaus)

18
Q

Was sind die Lotka-Volterra-Regeln?

A

Die Lotka-Volterra-Regeln sind Regeln die Entwicklung der Populationsdichten von Räuber-Beute-Beziehungen in Abhängigkeit zueinander darstellen. Sie gelten allerdings nur unter Laborbedingungen.

  1. Es gibt periodische Schwankungen bei den Populationszahlen, wobei die Räuberpopulation zeitlich versetzt der Entwicklung der der Beutepopulation folgt.
  2. Die Mittelwerte der Populationen bleiben gleich, wobei es immer mehr Beutetiere als Räubertiere gibt.
  3. Bei starken Einbrüchen erholt sich die Beutepopulation schneller.
19
Q

Wie definiert sich die Räuber-Beute-Beziehung?

A

Es handelt sich um eine Beziehung, bei der sich ein Lebewesen vom anderen ernährt und seine Beute dafür tötet. Die Populationsdichten haben dabei jeweils einen direkten Einfluss aufeinander.

20
Q

Wie definiert sich der Begriff der Toleranz im ökologischen Kontext?

A

Toleranz ist die Verträglichkeit bzw. Überlebensfähigkeit eines Lebewesens gegenüber eines Umweltfaktors. Sie beschreibt den Bereich, in dem ein Lebewesen existieren kann und seine Lebensvorgänge (Fortpflanzung, Entwicklung, Bewegungsaktivität) erhalten kann.

21
Q

Was sind die Sphären der Erde?

A

Atmosphäre: gasförmige Hülle, die die Erde umgibt
Pedosphäre: Bodenschicht der Erde, Lebensraum für aerobe und anaerobe Bodenlebewesen wie Würmer, Bakterien und Pilze
Hydrosphäre: Gewässerschicht bspw. Flüsse, Seen und Meere
Litosphäre: Gesteinsschicht, liegt unterhalb von Pedo- und Hydrosphäre; nur Mikroorganismen

22
Q

Was sind Kritikpunkte an den Lotka-Volterra-Regeln?

A
  • das oftmals sehr komplexe Nahrungsnetz wird nicht berücksichtigt, die Regeln gelten nur für die Beziehung genau zweier Arten
  • Regeln gelten nur unter strengen Laborbedingungen, wodurch die Regeln nicht anwendbar sind
23
Q

Was ist der Unterschied zwischen einem stenöken und einem euryöken Toleranzbereich?

A

euryök = weiter/breiter Toleranzbereich
stenök = schmaler Toleranzbereich

24
Q

Was ist der Unterschied zwischen der physiologischen und der ökologischen Toleranz?

A

physiologische Toleranz = Toleranz unter Laborbedingungen
ökologische Toleranz = Toleranz unter Einbeziehung von Konkurrenz

25
Was sind die geographischen Auswirkungen des anthropogenen Treibhauseffekts?
- Abschmelzen der Gletscher & Polkappen => Vergrößerung des Wasservolumens in den Weltmeeren - Korallensterben durch Änderung von pH-Wert und Wassertemperatur - extreme Wetteränderungen
26
Was sind die zeitlichen Auswirkungen des anthropogenen Treibhauseffekts?
- Erderwärmung/Temperaturerhöhung - Verlust von Biodiversität - Abbau der fossilen Brennstoffe => Ausschöpfen von Ressourcen
27
Was sind die sozialen Auswirkungen des anthropogenen Treibhauseffekts?
- Gefährdung der Tier- und Pflanzengesundheit - Gefährdung der menschlichen Gesundheit - wirtschaftliche Schäden - Migration aus Wetterextrembereichen in gemäßigtere Zonen - Kulturverlust - Verstärkung sozialer Ungleichheit
28
Wie lauten die Fachbegriffe für wechselwarme und gleichwarme Lebewesen?
wechselwarm = poikilotherm gleichwarm = homiotherm