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Flashcards in Immunology Deck (39):
1

Definiere: Antikoerper (Immunoglobuline)

Antikörper sind Proteine (Eiweiße), die von bestimmten (spezialisierten) Zellen des Immunsystems gebildet werden. Diese Zellen des Immunsystems heißen B-Zellen bzw. Plasmazellen. Die Bildung der Antikörper erfolgt als Reaktion auf den Kontakt mit einem Antigen. In der Folge gehen Antikörper mit Antigenen spezifische Bindungen ein, die als Antigen-Antikörper-Komplexe bezeichnet werden. Unter der Wertigkeit eines Antikörpers versteht man die Zahl der Antigen-Bindungsstellen in einem Antikörper-Molekül.

2

Definiere: Antitoxine

Diese Antikörper machen Giftstoffe unwirksam.

3

Definiere: Lysine

Diese Antikörper führen die "Auflösung" (Lyse) fremder Zellen herbei.

4

Definiere: Präzipitine

Diese Antikörper binden und fällen lösliche Antigene aus (Präzipitation).

5

Definiere: Agglutinine

Größere Antigen-tragende Körper werden "verklumpt" (Agglutination)

6

aktive Immunisierung

Von aktiver Immunisierung spricht man, wenn nach Kontakt mit einem Erreger oder einem Erregergift so genannte Antikörper gebildet werden. Eine aktive Immunisierung wird durch Injektion der Krankheitserreger oder des Erregergiftes gezielt ausgelöst.

7

Immunogenität

Unter Immunogenität versteht man die Fähigkeit, eine Immunreaktion auszulösen.

8

humorale Immunabwehr

Unter der humoralen Immunabwehr versteht man die Abwehr von Antigenen durch Antikörper im Blutserum. Die humorale Immunabwehr kann sowohl spezifisch als auch unspezifisch erfolgen. Eine spezifische humorale Immunabwehr liegt vor, wenn differenzierte ("ausgebildete") B-Lymphozyten (so genannte Plasmazellen) Antikörper abgeben, die nur mit ganz bestimmten Antigenen reagieren.

9

passive Immunisierung

Bei der passiven Immunisierung erhält man von einem anderen (menschlichen oder tierischen) Organismus bereits gebildete Antikörper.

10

Leukozyten

Leukozyten sind weiße bzw. farblose Blutkörperchen, die für die Immunabwehr zuständig sind. Man unterscheidet verschiedene Zelltypen: Granulozyten, Lymphozyten und Makrophagen.

11

Thrombozyten

Thrombozyten sind kleine, scheibchenförmige weiße Körperchen ohne Zellkern mit einer Größe von etwa 2 bis 3 Mikrometern. Thrombozyten haben sich im Knochenmark von Megakaryozyten abgeschnürt. Thrombozyten haben eine wichtige Aufgabe bei der Blutgerinnung. Im Normalfall sind Thrombozyten beim Menschen 3 bis 5 Tage funktionstüchtig.

12

Blutgerinnung

Blutgerinnung Was ist Blutgerinnung? Blutgerinnung stellt eine lebenswichtige Reaktion des Körpers gegen das Ausbluten bzw. einen größeren Blutverlust dar. Dabei ist es einerseits wichtig, dass die Blutergerinnung schnell abläuft, zum anderen, dass die Blutgerinnung auf die verletzte Stelle (also lokal) begrenzt bleibt. (Würde sich die Blutgerinnung ausweiten, käme es zum Verschluss lebenswichtiger Blutgefäße!) Welche Bedeutung hat Fibrin bei der Blutgerinnung? Für den Verschluss von verletzten Blutgefäßen ist vor allem das farblose Protein (Eiweiß) mit dem Namen Fibrin zuständig. Fibrin wird aus einer löslichen Vorstufe, dem Fibrinogen, gebildet. Für die Überführung des Fibrinogens (inaktive Form) in Fibrin (aktive Form) ist die Protease Thrombin verantwortlich. Was versteht man unter den Gerinnungsfaktoren? Alle an der Blutgerinnung beteiligten Proteine (Eiweiße) werden als Gerinnungsfaktoren bezeichnet.

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Fibrin

Fibrin ist die aktive Form des Fibrinogens; Fibrin bewirkt die Blutgerinnung.

14

Immunsystem (Gesamt Uebersicht)

A image thumb
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Granulozyten

Granulozyten (von lat. Granulum: Körnchen) machen den Großteil der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) aus. Sie können die Blutbahn verlassen und ins Gewebe einwandern. Granulozyten haben in ihrem Zytoplasma zahlreiche Bläschen (Vesikel oder Granula genannt), die aggressive Stoffe enthalten, mit denen Krankheitserreger unschädlich gemacht werden können. Andere Stoffe (beispielsweise Histamin) spielen bei der Entzündungsreaktion und bei Allergien eine Rolle. Die unterschiedlichen Gruppen von Granulozyten werden nach ihrer Färbereaktion in der Giemsa-Färbung eingeteilt.
Die Neutrophilen Granulozyten machen 40 bis 50 Prozent der zirkulierenden Leukozyten aus. Aktiviert durch Zytokine, die vom Ort der Infektion ausgesondert werden, wandern sie aus den Blutgefäßen in das betroffene Gewebe ein. Die Granula der Neutrophilen enthalten unter anderem saure Hydrolasen, Defensine (30 % des Inhalts), Myeloperoxidase und Proteasen, wie Elastase, Kollagenase, Neuramidase und Cathepsin G. Dieser „Cocktail“ ermöglicht es den Neutrophilen, sich einen Weg durch das Gewebe zu bahnen und zu den Bakterien vorzudringen. Dort sind sie in der Lage, Krankheitserreger (beispielsweise Bakterien) unter anderem durch Phagozytose zu vernichten.
Eosinophile Granulozyten machen etwa 3-5 Prozent der Zellen im Differentialblutbild aus. Ihren Namen beziehen sie vom Farbstoff Eosin, mit dem sie angefärbt werden können. Auch Eosinophile sind zur Chemotaxis befähigt, d. h. sie können sich in Richtung eines Entzündungsortes fortbewegen. Eosinophile enthalten in ihren Granula basische Proteine, zum Beispiel das Major Basic Protein, die sie nach Stimulation durch Antikörper der IgE-Klasse freisetzen. Eosinophile spielen eine wichtige Rolle bei der Parasitenabwehr; bei einem Befall mit Parasiten kommt es daher zu einer starken Vermehrung der Eosinophilen im Blut. Auch bei Allergien ist die Anzahl der Eosinophile im Blut erhöht, was darauf hinweist, dass die Eosinophilen auch bei dieser Erkrankung eine – wenig zuträgliche – Rolle spielen.
Basophile Granulozyten besitzen zahlreiche grobe unregelmäßige Granula, die unter anderem Histamin und Heparin enthalten. Im Differentialblutbild machen sie nur einen geringen Anteil aus (< 2  Prozent). Wenn ihre Rezeptoren durch an IgE gebundene Allergene stimuliert werden, schütten Basophile toxische Mediatoren, wie Histamin und Plättchenaktivierenden Faktor (PAF) aus. Über die physiologische Bedeutung der Basophilen besteht aber weitgehend Unklarheit.

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NK-Zellen

Die 1975 entdeckten Natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) sind Teil der angeborenen Immunabwehr.[5] Obwohl NK-Zellen keine antigenspezifischen Rezeptoren auf ihrer Oberfläche tragen, werden sie zu den Lymphozyten gezählt, da sie eine gemeinsame Vorläuferzelle im Knochenmark haben.
NK-Zellen sind eine der ersten Verteidigungslinien im Kampf gegen Infektionen und Krebs, weil sie infizierte Zellen vernichten können, ohne vorher mit dem Krankheitserreger selbst in Kontakt gewesen zu sein. Sie verwenden dazu einen Mechanismus, der in den 1980er Jahren von dem schwedischen Immunologen Klas Kärre entdeckt wurde und als „Fehlendes Selbst“ (engl. „missing self“) bezeichnet wird.[6] NK-Zellen erkennen unter anderem den MHC-I-Komplex, der auf nahezu allen gesunden Körperzellen vorkommt. Wird eine Zelle durch Viren infiziert oder wandelt sie sich in eine Tumorzelle um, so geht unter Umständen der MHC-I-Komplex auf der Oberfläche verloren. Das fein ausbalancierte Gleichgewicht von inhibierenden und aktivierenden Rezeptorsignalen wird dadurch zugunsten der NK-Zell-Aktivierung verschoben und die erkrankte Zelle fällt einer durch NK-Zellen ausgelösten Immunreaktion anheim.

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Dendritische Zellen

Dendritische Zellen sind Zellen des Immunsystems, die sich je nach Typ aus Monozyten oder Vorläufern der T-Zellen entwickeln. Sie nehmen als Fresszellen (Phagozyten) Krankheitserreger auf, wandern in den nächsten Lymphknoten, und stimulieren die adaptive Immunabwehr indem sie die Antigene des zerlegten Erregers an ihrer Oberfläche den T-Lymphozyten präsentieren. Es genügt eine dendritische Zelle, um 100 bis 3.000 Antigen-spezifische T-Zellen zu aktivieren. Dies macht sie effizienter als z. B. Monozyten.[7] Dendritische Zellen sorgen auch für immunologische Toleranz gegenüber Selbstantigenen. Sie kommen vor allem in der Haut und in den Schleimhäuten vor.[8] Neue Forschungen zeigen, dass dendritische Zellen auch mit B-Zellen und NK-Zellen interagieren.[9]

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T-Lymphozyten

T-Lymphozyten, auch T-Zellen genannt, entstehen im Knochenmark aus den Lymphoblasten und wandern in den Thymus, wo sie ausreifen (daher das T, von Thymus-abhängig). T-Zellen tragen an ihrer Oberfläche einen T-Zell-Rezeptor (TCR), mit dem jede T-Zelle jeweils ein spezifisches Antigen erkennen kann (Schlüssel-Schloss-Prinzip). Im Gegensatz zu den B-Lymphozyten, die auch freie Antigene erkennen, erkennen T-Zellen nur Antigene, die im Komplex mit MHC-Molekülen auf den Oberflächen von körpereigenen Zellen präsentiert werden. Die unterschiedlichen Typen von T-Zellen werden eingeteilt nach den Proteinen auf ihrer Zellmembran, die gleichzeitig für die Funktionen der Zellen wichtig sind: T-Helferzellen tragen beispielsweise das CD4-Protein (die Abkürzung CD steht für engl. Cluster of differentiation), die zytotoxischen T-Zellen haben das CD8-Protein auf ihrer Oberfläche.

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T-Helferzellen

Die T-Helferzellen koordinieren die Immunreaktion. Sie erkennen über ihren spezifischen T-Zell-Rezeptor Antigene, die ihnen von den antigenpräsentierenden Zellen (dendritische Zellen, Makrophagen, B-Lymphozyten) auf MHC-II-Komplexen dargeboten werden. Diese Aktivierung veranlasst die T-Helferzelle sich zu teilen und ihre Botenstoffe freizusetzen: die Lymphokine der Zellen vom Subtyp TH1 führen dabei eher zur Verstärkung der zellulären Immunantwort, während TH2-Zellen mehr die Produktion von Antikörpern stimulieren.

20

Regulatorische T-Zellen

Die Mitte der 1990er erstmals beschriebenen regulatorischen T-Zellen tragen neben dem CD4-Rezeptor noch andere Proteine an ihrer Oberfläche (CD25, FoxP3).[10] Ihre Aufgabe ist die Modulation der Immunreaktion. Des Weiteren sind regulatorische T-Zellen vermutlich für die Unterdrückung einer überschießenden Immunantwort auf ansonsten 'harmlose' Antigene und Toleranzentwicklung gegen körpereigene Strukturen zuständig.

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Zytotoxische T-Zellen

Die zytotoxischen T-Zellen können Antigene erkennen, die ihnen mithilfe der MHC-I-Komplexe präsentiert werden – körpereigene Zellen, die durch Krankheitserreger (zum Beispiel Viren) befallen sind, melden so ihren Zustand an das Immunsystem. Die zytotoxischen T-Zellen heften sich dann mit ihren T-Zell-Rezeptoren an diese Körperzellen; bei diesem Vorgang spielt ihr CD8-Rezeptor eine entscheidende Rolle.[11] Wenn sich noch weitere Rezeptoren, zum Beispiel der CD28-Rezeptor der zytotoxischen T-Zellen, an das fremde Eiweiß geheftet haben, beginnen sich die T-Zellen schnell zu vermehren, und schütten Substanzen aus, welche die infizierte oder krankhaft veränderte Zelle absterben lassen (sogenannte Apoptose, programmierter Zelltod).[12]

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B-Lymphozyten

B-Lymphozyten, oder kurz B-Zellen, gehören ebenfalls zu den Leukozyten (weiße Blutkörperchen). Die Bezeichnung „B-Zellen“ stammte ursprünglich von ihrem Bildungsort in der Bursa Fabricii bei Vögeln. Bei Säugetieren entstehen die B-Zellen, wie alle anderen Abwehrzellen auch, im Knochenmark, daher erhielt der Buchstabe B hier nachträglich die Bedeutung bone marrow (engl. für Knochenmark). Bindet eine B-Zelle an den Stoff (Antigen), der zu ihrem Rezeptor passt, kann sie durch Lymphokine aktiviert werden, die von aktivierten T-Helferzellen ausgeschüttet werden. Die derart aktivierten B-Zellen können sich daraufhin zu antikörperproduzierenden Plasmazellen oder zu Gedächtniszellen entwickeln.
B-Zellen sind im Gegensatz zu T-Zellen in der Lage, auch freie Antigene zu erkennen und sie einer Immunreaktion zuzuführen.

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Epitope

Ein Epitop (griech. ἐπί epi „bei, auf“ und τόπος topos „Ort“, synonym: antigene Determinante) ist ein Bereich der Oberfläche eines Antigens, an den ein Antikörper oder T-Zell-Rezeptor spezifisch bindet. Antikörper sind normalerweise gegen Proteine bzw. Proteide gerichtet. In seltenen Fällen können auch Antikörper gegen andere chemische Strukturen (z. B. DNA, Saccharide, Schwermetalle, Steroidhormone, Penicillin) gebildet werden. Die dem Epitop gegenüberliegende Fläche auf dem gebundenen Antikörper oder T-Zell-Rezeptor wird als Paratop bezeichnet.
Ein einzelnes Antigen, wie z. B. ein Membranprotein einer Zelle oder eines Bakteriums, trägt verschiedene räumliche Epitope. Gegen jedes dieser Epitope kann ein spezifischer Antikörper oder eine spezifische T-Zelle gebildet werden. Epitope können art- bzw. individualspezifisch sein.
Nach der Phagozytose der Antigene durch Antigen-präsentierende Zellen präsentieren diese die Epitope auf ihrer Zelloberfläche. Anschließend erfolgt die adaptive Immunantwort.

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What kind of chemicals are released by infected cells?

Histamine (DE: Histamin) is released to attract neutrophils (DE: Neutrophil)

25

"Engulf" auf Deutsch bitte!

umfliessen

26

How is an antinbody shapes?

A image thumb
27

What is agglutination (DE: Agglutination)?

Agglutination is when the an antibody binds to many antigens.

28

How do cells communicate in an immune response?

cytokine

DE: Zytokin

29

What do macrophages release?

Monokines that attract neutrophols and stimulate B-cells.

30

What does the stimulated B-cell release?

antibodies

31

What do T-cells, B-cells and macrophages release?

They release interleukins which stimulate hte proliferation and differentiation of B- - and T-cells.

32

What is the function of interferons (DE: Interferon)?

Interferons inhibit virus replication and stimulate the activity of T-cells.

33

Which cell can become antigen presenting cells (DE: antigenpräsentierende Zelle)?

macrophages

34

Which cell attacks infected body cells?

T killer cells

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Name the types of cells in which a T lymphocyte can differentiate

  • Th (helper) cell: stimulated B-cells and phagocytes
  • Tk (killer) cell: attacker
  • Tm (memory) cell: memory cell

36

Which cell manufactures antibodies?

plasma cell
 

DE: Plasamazelle

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Describe the various antigenic materials used in vaccination

  • live microorganism
  • harmles version of the pathogenic organism
  • dead pathogens
  • a preparation of the antigen from a pathogen
  • harmless toxins (toxoid)

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What is passive immunity?

natural
antibodies produced via placenta or via breastmild

artificial
injection of antibodies made by another individual

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What is active immunity?

natural
antibodies made by the immune system as a result of infection

artificial
person injected with a weakened of dead pathogen