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Flashcards in Motivation II Deck (21)
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1

Annäherungs-Vermeidungs-Konflikt

— GEMISCH positiver und negativer Valenzen in einem Objekt
— Gleichgewicht durch unterschiedliche Steigung der Annäherungs- und Vermeidungs-Gradienten

z.B Mann hat sowohl Vorteile als auch Nachteile

2

Doppelter Annäherungs-Vermeidungs-Konflikt

— Stabil in der Nähe einer Option
z.B beide Männer haben sowohl Vorteile als auch Nachteile

3

Was sind die evolutionäre Ansätze?

Erklärungen menschlichen Verhaltens durch SELEKTIONSBASIERTE ADAPTION

4

Nenne die drei evolutionäre Ansätze.

1) Instinkte als Grundbedürfnisse
2) Instinkte als Kognitive Funktionen
3) Differenzierte Erklärung kultureller Verhaltensweisen

5

1) Instinkte als Grundbedürfnisse

— angeboren
— universell vorhanden
— evolutionsgeschichtlich selektiert
z.B Essen, Sexualität, Aggression, Trinken

6

2) Instinkte als kognitive Funktionen
(McDougall 1928)

Instinkte = stammesgeschichtlich erworbene Verhaltensdispositionen

Wahrnehmung —> Aufmerksamkeit —> Emotionale Reaktion —> Handlung

— Zielausrichtung und Koordination des Gesamtsystems

7

3) differenzierte Erklärung kultureller Verhaltensweisen

Lebensbedrohung ein starker Motive —> Selbsterhaltung

— Motivation durch ANTIPIZIERTE Lebensbedrohung
— Handlungen minimieren Bedrohung in der ZUKUNFT —> optimierte Selbsterhaltung (Selektionsvorteil)
— antizipierte Unausweichlichkeit des Todes —> Sterblichkeitseinsicht

8

Nenne Verhaltenstendenzen (Neigungen)

— Nahrungssufhe
— Sexualtrieb
— Angst
— Neugier
— Elterninstinkt
— Hilfesuchen
— Besitzstreben
— Gesseligkeitsstreben
—Selbstbehauptungsstreben
— Unterordnungsbereitschaft
— Drang zu lachen
— Herstellungsbedürfnis
— Ärger
— Komfortbedürfnis
— Schlafbedürfnis
— Migrationsbedürfnis
— einfache körperliche Bedürfnisse (Husten, niesen, atmen)

9

Erfasse die Instinkttheorie

Instinkte als Verhaltenstendenzen
(Bernard 1924)
14,000 verschiedene Neigungen
— zirkulärer Gebrsuch ohne Erklärungswert

10

Instinkttheorie: Kritik

— menschliches Verhalten ist MODIFIZIERBAR
• Hunger —> Anorexia
• Sexualität —> Zölibat

— sogar einfache Verhaltensweisen (wie essen und trinken) sind:
• erfahrungsabhängig
• lernabhängig

11

Erfasse Terror Management Theory

kognitive Funktionen —> reduktion von den permanenten Schrecken der Sterblichkeit

12

Wann entwickelten sich die kognitive Funktionen aus der Terror Management Theory?

zur gleichen Zeit wie der motivationale Antizipation

13

Nenne die zwei zentralen Motive der Terror Management Theory.

1) Bestätigung der Weltanschauung
2) Bestätigung des Selbstwerts

14

Bestätigung der Weltanschauung: wie wird dieses Motiv unterteilt?

Tatsächliche Unsterblichkeit
Symbolische Unsterblichkeit

15

Erfasse was mit Tatsächliche Unsterblichkeit gemeint ist.

— religiöse Weltbilder
• nichtkörperlicher Bestandteil des Individuums stirbt NICHT
• Reinkarnation
• Fortbestand auf anderer Ebene

16

Erfasse was mit Symbolische Unsterblichkeit gemeint ist.

„ich bin sterblich, trage aber zu etwas anderem unsterblichen bei“
1) Beitrag zum objektiven „Guten“ in der Welt
2) Weiterleben in der Erinnerung anderer
3) Vererbung
4) Kunst & Wissenschaft

17

Symbolische Unsterblichkeit: Beitrag zum objektiven Guten in der Welt

— individuell
— Wertegemeinschaft suggeriert Intersubjektivität (bedroht durch Wert-relativismus)

18

Symbolische Unsterblichkeit: Weiterleben in der Erinnerung anderer

— Permanenz der „wahrgenommenen“individuellen Aspekte
— inspiriert durch Erinnerungen an andere

19

Symbolische Unsterblichkeit: Vererbung

— Objekte, Geld, Status
— Genetisches Material

20

Symbolische Unsterblichkeit: Kunst und Wissenschaft

— Annahme: Permanenz der künstlerischen Bedeutung

21

Erfasse die Schlussfolgerungen aus einer deutschen Studie

sterblichkeitsbewusstheit —> Verteidigung der eigenen kulturellen Identität