Sustainable VL1 Flashcards

1
Q

Bezug der Immobilienwirtschaft zur Nachhaltigkeit

A

1. Energie und Umwelt:

  • 40% der CO2 Emissionen
  • Enormer Wasser- und Energieverbraucht

2. Leben & Arbeit

  • 40 Mio Haushalte in 19mio. Gebäuden

3. Wachstum & Beschäftigung

  • Gesamtvermögen 10,1 Billionen Euro
  • 20 % der Bruttowertschöpfung
  • 3,8 Mio Erwerbstätige (rund 7,5%)
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2
Q

Warum Green Investment?

A
  • Hohe Wachstumsraten im Nachhaltigkeitsbereich
  • Ökologische und Ökonomische Notwendigkeit
  • > zwingend Nachhaltige Ökonomie notwendig + bereits eingeleitet

Zusatz: 54% der SRInvestments in Europa (weltweiter Vgl.)

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3
Q

Ressourcen zur Herstellung eines Gutes oder zum Konsum

A

Arbeit

  • Koordinierende Tätigkeit
  • Geistige Kenntnisse
  • Ausführung

Kapital

  • Maschinen und Anlagen
  • Gebäude & Infrastruktur

Natürliche Ressourcen

  • Bestandteile der Natur
  • Primärenergieträger und Lebensgrundlage alle Organismen
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4
Q

5 Kardinalprobleme bzgl. Klimawandel und Ressourcenverbrauch

A

Verbrauch natürlicher Ressourcen

  • Gefahr der Übernutzung erneuerbarer Ressourcen
  • Verbrauch nicht erneuerbarer
  • > Emissionen
  • globale Erwärmung
  • Zerstörung des Ökosystems
  • Gefährung der menschlichen Gesundheit
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5
Q

Definition ökologischer Fußabdruck

A

Fläche, die notwendig ist um den sozioökonomischen Ressourcenverbrauch in bestimmten Zeitraum (meistens ein Jahr) aufrechtzuerhalten, Abfall- und Schadstoffe zu absorbieren und Infrastruktur bereit zustellen

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6
Q

Klimarisiken für Immobilienbranche

(6 + Folgen)

A

Temperaturanstieg

Reduktion der Erlöspotentiale (veränderte BewKo, Veränderte Besiedlung)

Wasserknappheit

Sinkende Attraktivität der Region -> sinkende Erlöse, höhere Kosten für Wasser

Steigender Meeresspiegel

Reduzierte Siedlungsflächen

Zunehmende Extremwetterereignisse

Direkte Verluste (Hagelschäden)

Indirekte (Mietausfälle)

Folgeschäden (sinkende Tourismuszahlen)

zunehmender Regulierungsbedarf

Zunehmende Baukosten + lfd. BewKo

steigende Anpassungskosten

Zunehmende Kosten für Sicherungsmaßnahmen und effiziente Gebäude

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7
Q

Möglichkeiten der CO2 Reduktion

(5)

A

EU Ziel der Low Carbon Economy

(Entkarbonisieurng des Energiesektors bis 2050)

Joint Implementation

Projekte zwischen 2 Industrieländern: Investition zur Reduktion des einen im Anderen Land -> Leistendes Land darf es sich zu CO2 Reduktionsziel anrechnen lassen

Clean Development Mechanisms (CDM)

wie JI nur mit Entwicklungsland. Anrechnen der Maßnahme oder zusätzlicher Verbrauch

Emissionshandel

Handel mit Emissionsrechten - Menge ist so festgelegt dass KyotoProtokoll-Ziele erreicht werden

Setoral Decarbonization Approach (SDA)

Wege für Sektoren mit denen Klimaziele erreicht werden

Feststellung aktueller Status der Branchen

Guide für Einsparpotentiale

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8
Q

Probleme der CO2 Reduktion

A
  • Durch Rückgang der Treibhausemissionen durch Klimaschutzinitiativen werden Preise der CO2 EmmisionsZertifikate günstiger -> Emissionen steigen -> künstl. Verknappung beschlossen
  • zu hoch gesteckte Ziele
  • CDM leistet zu wenig zum Erreichen nachhaltiger Entwicklung bei Empfängern
  • Hohe Transaktionskosten machen CDM nur ab 15.000 GTonnen Einsparung wirtschaftlich, Kleinprojekte sind nicht wirtschaftlich
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9
Q

Verantwortung der Immobilienbranche

Ökologische Aspekte

A
  • 70% Flächeninanspruchnahme = Hoch und Tiefbau
  • Siedlungs- und Verkehrsflächen führen zum Verlust von Boden und Lebensräumen (Artensterben)
  • Verkehrswachstum -> mehr Lärm, Smog und Energieverbrauch
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10
Q

Verantwortung der Immobilienbranche

Soziale Aspekte

A
  • Nachhaltigkeit = inter und intragenerationale Gerechtigkeit -> bezahlbarer Wohnraum
  • Veränderung der Familienstruktur -> Veränderte Nachfrage und Investtionsunsicherheit
  • Mehr Menschen in Städten -> Wohnungsknappheit und steigende Preise
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11
Q

Verantwortung der Immobilienbranche

Ökonomische Aspekte

A
  • Nachhaltigkeit führt zu Energie und Kosteneinsparungen
  • Eigentümer sind weniger Abhängig von Rohstoffpreisen
  • Perspektive Unternehmen:
  • Kosteneinsparung wichtiger -> Betriebsimmobilien mit Einsparungspotential
  • Nachhaltigkeit zu Imagezwecken
  • Wettbewerb um Internationales Kapital -> nachhaltige Führung wichtig -> gute CG = geringeres Risiko = geringere Kapitalkosten
  • Perspektive Investor:
  • veränderte Kundenpräferenzen zur Nachhaltigkeit
  • Responsible Investments im Fokus (Risikomanagement, Wettbewerbsvorteile, Mietanforderungen usw)
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12
Q

Ressourcenverbrauch d. Immobilien- und Bauwirtschaft

A
  • 25-40 % des Energieverbrauchs
  • 30% d. Rohstoffverbrauchs
  • 30-40% Treibhausgasemissionen
  • 30-40% Abfallaufkommen
  • 20% Trinkwasserverbrauch

50% Einsparpotential

EU Ziele: 20% gegenüber 1990 reduzieren

Energieeffizient um 20% steigern

20% mehr erneuerbare Energien

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13
Q

Umweltwirkungen der Bau/Immowirtschaft

(9)

A
  • Reduktion Artenvielfalt
  • Ressourcenverbrauch
  • Treibhauseffekt
  • Ozon-Abbau
  • Versaurung der Ökosysteme
  • Bildung Photooxydantien
  • Europhierung von Ökosystemen
  • Abfallaufkommen
  • Flächeninanspruchname
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14
Q

Circle of Blame

A

Folie 52 1.VO

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15
Q

Herausforderungen des Wertewandels

A

Individualisierung, Nachhaltigkeitsgedanke, Work-Life Balance, Soziale Mobilität, Wissensgesellschaft, Female Shift

Folgen für Immowirtschaft

  • Gefährdung ökon. Nachhaltigkeit
  • Geringe Haushaltsgrößen
  • Höherer Flächenbedarf je Haushaltsmitglied
  • Weniger Eigentum
  • Höhere Haltedauern
  • Umbaubedarf altersgerechtes Wohnen
  • Austauschbarkeit von Arbeits- und Wohnraum
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16
Q

Bedeutung der Nachhaltigen Unternehmensführung

A
  • Zukunftsorientiertes Handeln ist ökonomisches Grundprinzip
  • Nachhaltiges Handeln der Marktteilnehmer zeugt von Marktkenntnis -> messbare finanzielle Auswirkung
  • Nachhaltige Uführung und soziale Verantwortung berühren operative Abläufe (Management & Wertschöpfung)
  • Unternehmensseitige Nachhaltigkeit notwendig da Immowirtschaft bedeutsam in VW
  • Nachhaltig = vernüftig
17
Q

Energieeffizienz in der Immobilienwirtschaft

A

30-40 % des Energieverbrauchs

  • 75% der Altbauten in D sind enegetisch suboptiomal
  • bis 2030 17 mio Wohngebäude und 4 mio NichtWGB zur Modernisierung an
  • Gebäudesanierung als zentraler Schlüssel zur Modernisierung der Energieversorgung & Erreichung Klimaziele
18
Q

Richtlinie EPBD (Energy Performance of Buildings Directive) 2018

A
  • Renovierungsstrategien sollen entwickelt werden und so Gebäude bis 2050 energieeffizient saniert werden
  • Energeverbrauch von nicht WGB durch Automatisierung Überwachen, Analysieren und Anpassen
  • Ladeinfrastruktur E-Fahrzeuge
  • Verpflichtend bei Neubauten
  • Umsetzung bis 2020
19
Q

Klimaschutzplan 2050

A

Energiekonzept der Bundesregierung

  • Anreize für Investitionen schaffen
  • Ressourcenschonendes Bauen
  • Energieeffizienz & erneuerbare Energien
  • Smart Cities
  • Geringe Versiegelung & Grünzüge
20
Q

Kernelemente Modernisierungsoffensive

A

Anforderungsniveau Klimaneutrales Gebäude

Sanierungsfahrplan für Altbauten ab 2020

Förderungsfähigkeit von Ersatz-Neubauten

Konditionsverbesserte Kredite für energetische Sanierung

Novelliertes Mietrecht

Marktanreizprogramm

21
Q

Energieausweis

A

Dokument zur energetischen Bewertung

Kein Unterschied zwischen Wohn und nicht Wohngebäuden