AN Modul 12 – Frankreich Einführung Flashcards Preview

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Flashcards in AN Modul 12 – Frankreich Einführung Deck (6)
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1
Q

In welche beiden Hauptkategorien ist die Weinproduktion in Frankreich (und in ganz Europa) eingeteilt? 

A

Die Produktion in Frankreich unterteilt sich in Weine mit und in Weine ohne geografische Angabe.

2
Q

Nennen Sie die traditionellen und neuen Begriffe für den geschützten Ursprung und die geschützte geografische Angabe in Frankreich.

A

Traditionelle Bezeichnung für g.U.: Appellation d'Origine Contrôlée AOC. Neue Bezeichnung: Appellation d'Origine Protégée AOP.

Traditionelle Bezeichnung für g.g.A.: Vin de Pays. Neue Bezeichnung: Indication Géographique Protégée IGP.

3
Q

Erläutern Sie kurz, was in eine g.U. bzw. g.g.A. regelt.

A

g.U. bzw. g.g.A. enthalten die genauen Grenzen des Herkunftgebiets, die erlaubten Rebsorten sowie Vorschriften zu Rebbau und Weinbereitung. Je nach Gebiet sind weitere Dinge geregelt. 

4
Q

Welchen Klimazonen können die Weingebiete in Frankreich grob zugeteilt werden?  

A

Frankreich kann grob in etwa vier gleichgrosse Klimaquadrate geordnet werden. Am Atlantik im Westen liegen die beiden maritimen Gebiete, kühl im Norden, warm im Süden. im Südosten am Mittelmeer liegt das mediterrane Gebiet und im Nordosten herrscht ein kontinentales Klima.

5
Q

Notieren Sie die wichtigsten Rebsorten, die in den französischen Klimazonen angebaut werden.

A
  • Kühl maritim: Melon Blanc, Chenin Blanc, Cabernet Franc
  • Kontinental: Sauvignon Blanc, Chardonnay, Riesling, Gewürztraminer, Pinot Noir, Gamay
  • Mediterran: Viognier, Syrah, Grenache, Mourvèdre, Cinsault
  • Warm maritim: Sémillon, Sauvignon Blanc, Merlot, Cabernet Sauvignon  
6
Q

Welches ist der Unterschied im Weingesetz zwischen einem g.U. und einer g.g.A.?

A

Die Vorschriften bei einer geschützten Ursprungsbezeichnung (g.U.)  sind strenger geregelt als diejenigen bei einer einfachen geschützten geografischen Angabe (g.g.A.). 

Also beispielsweise kleineres Gebiet, weniger erlaubte Rebsorten, niedrigere Höchsterträge, höherer Mindestalkoholgehalt, Verbot von Eichenchips etc.