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Flashcards in Herzmechanik Deck (32)
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1

Isovolumetrische Maxima

Druck der maximal bei gleichbleibenden Volumen erreicht werden kann

2

Isobare Maxima

Volumen das maximal bei einem gleichbleibenden Druck erreicht werden kann

3

Unterstützungskurve

Tatsächliche Druck–/ Volumunenveränderung bei auxotonen Kontraktionen, ausgehend von Füllungszustand der Ruhedehnungskurve

4

Ruhedehnungskurve

Ausgangspunkt, passive Dehnbarkeit eines entspannten Herzen

5

Arbeit

A = Druck x Volumen
Arbeit des Herzen = systolischer Druck x Schlagvolumen

6

Frank – Starling – Menchanismus

Kurzfristiger automatischer Kompensationsmechanismus bei Druck– & Volumenschwankungen => gleichbleibendes Schlagvolumen beider Ventrikel

7

Vorlast

Enddiastolisches Volumen + dadurch erzeugte Myokardvorspannung

8

Nachlast

Mittlerer Blutdruck in der Aorta/ A. Pulmonalis + einhergehender Auswurfwiderstand der Ventrikel zwischen Anspannungs– und Auswurfphase

9

Mechanismus bei Vorlasterhöhung

Erhöhtes enddiastolisches Volumen, verschiebt den Ausgangspunkt der Ruhedehnungskurve nach rechts: erhöhtes Schlagvolumen, erhöhte Arbeit, enddiastolisches Volumen gleicht sich an, Blutdruck gleicht sich an

10

Mechanismus bei Nachlasterhöhung

Erhöhter Aortendruck führt erst zu einem erhöhtem Schlagvolumen, das sich dann angleicht. Das endsystolische Volumen steigt, dadurch steigt auch das enddiastolische Volumen = Vorlasterhöhung. Der Blutdruck steigt an.

11

AV Block 1. Grades

Verlängerte PQ Strecke

12

AV Block 2. Grades

Wenkelbach: Immer länger werdende PQ Strecke und dann ein Ausfall des QRS Komplexes, unendlich wiederholt

ODER

Mobitz: Ein regelmässig fehlender QRS Komplex = keine Ventrikelerregung, ohne verlängerte PQ Strecke

13

AV Block 3. Grades

Vorhof und Ventrikel Erregung vollkommen unabhängig voneinander

14

Aktionspotentialfrequenzen

Vorhoferregung
1) Sinusknoten: 60– 80 / min
2) AV – Knoten: 40– 50/ min
Ventrikelerregung
3) His – Bündel, 4) Tawara Schenkel, 5) Purkinje Fasern: 30 – 40/ min

15

Schrittmacher Aktionspotential

!Kein Ruhemembranpotential!

1) Hyperpolerisation bis –60mV
2) Depolarisation durch ‚Funny Channels‘ = unselektive Kationenkanäle, bis –40mV
3) Depolarisation durch L–Typ Calciumkanäle bis 20mV
4) Repolarisation durch verzögerte Kalium Auswärtsgleichrichter bis –60mV

16

Herzleistung

Herzleistung P = Herzarbeit pro Schlag / Zyklusdauer = Herzarbeit pro Schlag x Herzfrequenz

17

Strömungsgeschwindigkeit

V = Aortenfluss / Aortenquerschnitt = Aortenfluss / pi x r^2

[cm/s]

18

Herzzeitvolumen

HZV = Herzvolumen x Schlagvolumen

19

Druckveränderung Linker Ventrikel

dP= Totaler Peripherer Widerstand x Herzminutenvolumen HMV

20

Druckveränderung rechter Ventrikel

dP= Widerstand der Lunge x Herzminutenvolumen

21

Ohm‘sches Gesetz

Strom I = Spannung U / Widerstand R
ODER
Spannung U = Widerstand R x Strom I

22

Ejektionsfraktion

Prozentualer Anteil des Schlagvolumen am enddiastolischem Volumen

EF = (Enddiastolisches Volumen EDV – Endsystolisches Volumen) / Enddiastolisches Volumen

23

Herzindex CI

CI = Herzzeitvolumen / Körperoberfläche

24

Mittlere zirkumferentielle Verkürzungsgeschwindigkeit Vcf

Vcf = (enddiastolisches Durchmesser – endsystolischer Durchmesser) / (enddiastolisches Durchmesser x Ejektionszeit ET)

[Zirkumferenz circ/ s]

25

La Placesche Gesetz

I x 2r x pi x d = P x r^2 x pi

=> K = (P x r^2 x pi) / (2 x r x d x pi) = (P x r)/(2d)

P: linksventrikulärer Druck
r: Innenradius des Ventrikels
d: Wanddicke des Ventrikels
K: Wandspannung

26

Druckeinheiten

1 mmHg = 133 Pa
1 Pa = 1 N/m^2

27

Volumenstromstärke

[cm^3/s]

I = Strömungsgeschwindigkeit x Querschnittsfläche A

A= pi x (1/ 2 x d)^2

28

Inotrop

Veränderung der Kontraktionskraft des Herzens

29

Chronotrop

Veränderung der Herzfrequenz

30

Dromotrop

Veränderung der Überleitungsgeschwindigkeit von Vorhöfen auf Ventrikel