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Flashcards in Zeitdaten Deck (18)
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1

Nenne den Verwendugszweck von Zeitdaten

-führungsbezogen (Betriebsleistung )
-mitarbeiterbezogen (Anreizsystem)
-Produktbezogen ( Entwicklung-, Kontruktion-, Fertigungsplanung )
-Produktionsbezogen (Auftragseingang, PPP, Ablaufplanung ... )

2

Gliederung der Ablaufarten

-Ablaufgliederung bezogen auf den Menschen ( Auftragszeit)

-Ablaufgliederung bezogen auf Arbeitsmittel ( Belegungszeit )

-Ablaufgliederung bezogen auf das Arbeitsobjekt ( Durchlaufzeit )

3

Haupttätigkeit MH

-unmittelbar der Erfüllung der Aufgabe dienende Tätigkeit
BSP. Werkstück bearbeiten

4

Nebentätigkeit MN

-nur mittelbar der Erfüllung der Aufgabe dienende Tätigkeit
BSP: Werkstück einspannen etc

5

Zusätzliche Tätigkeit MZ

Tätigkeit , deren Vorkommen oder Ablauf nicht vorrausbestimmt werden kann
BSP: Werkstück nachbearbeiten

6

Ablaufbedingtes Unterbrechen MA

Planmäßiges Warten des Menschen auf das Ende von Arbeitsschritten
BSP: Trocknung nach Waschvorgang

7

Störungsbedingtes Unterbrechen MS

-außerplanmäßiges Warten
BSP: Stromausfall

8

Persönlich bedingtes Unterbrechen MP

Unterbrechung aus persönlichem Grund
-BSP Gang zur Toilette

9

Nenne die Einteilung von Zeitermittlungsverfahren

-experimentelle Methode (IST-Zeiten)
-rechnerische Methode (Soll-Zeiten )

10

Was beinhaltet die Experimentelle Methode

Ist-Zeiten durch Fremdaufschreibung :
Manuelle Zeiterfassung (Stoppuhr, Videoanalyse), Zeiterfassung mithilfe von statischen Verfahren (Multimoment-Häufigkeitsverfahren MMH, Multimoment Zeitmessverfahren MMZ )
oder auch dem Interview Verfahren

oder durch Selbstaufschreibung :
Arbeitsperson (Tätigkeitsliste ) , oder Arbeitsmittel ( Computer logfiles )

11

Was beinhaltet die rechnerische Methode ?

Soll-Zeiten
-durch Vergleich und Schätzen

- durch Zusammensetzen(Methods Time Measurement , Work Factor, Planzeit)

- durch Berechnen von Prozesszeiten

12

Was ist das Multimoment-Verfahren und welche Arten gibt es?

Stichprobenverfahren, das Schätzungen über die relative Häufigkeit bzw. über die Dauer von vorwiegend unregelmäßig auftretenden Tätigkeiten

- Multimoment-Häufigkeit-Zählverfahren
- Multimoment-Zeitmessverfahren

13

MMH -Grundzüge der Schätzung

-es wird Genauigkeit fi gefordert (Irrtumswahrscheinlichkeit von 5% nicht überschreiten)
-Gesucht ist minimale Anzahl von Notierungen
-mit Irrtumswahrscheinlichkeit die Sigma-Intervalle bestimmen
-liege Notierungen vor --> Maximum Likelihood Prinzip
-über Moivre Laplace Theorem ebenfalls Standardabweichung Bestimmbar

14

Nenne Vor- und Nachteile von Multimometverfahren

Vorteile:
-repräsentatives Abbild der Ist-Zustände
-Einbeziehung von vielen Arbeitsplätzen möglich
-geringer Aufwand im vergleich zu REFA
-keine Messgeräte erforderlich

Nachteile:
-Ursachen nicht direkt erkennbar
-Notierung basieren auf einmaliger Beobachtung
-keine Leistungsgerade
- kann leicht manipuliert werden

15

Diagramm Zeitarten bezogen auf den Menschen

Folie 13

16

Diagramm Zeitgliederung für die Auftragszeit

Folie 14

17

Abhängigkeit von Ereignissen (MMH) und wie diese vermieden werden

- Objektive Abhängigkeit:
Zufälliges Ereignis löst eine Kette von gesetzmäßigen Abläufen aus -> Ursächlich auslösendes Ereignis beobachten und zugeordnete unregelmäßig
auftretende Tätigkeit notieren

- Abhängigkeit von Ereignissen durch regelmäßige Rundungsintervalle -> unregelmäßige Zeitabstände
zwischen Rundgangsintervallen

- Subjektive Abhängigkeit von Ereignisse:
Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines zufälligen Ereignisses steigt bei subjektiver Abhängigkeit i.d.R. mit zunehmender Zeitdauer -> kurze Rundgangsintervalle
sind zu vermeiden

18

Leistungsgradbestimmung

- Beurteilung und Bewertung der Tätigkeiten durch Arbeitsplaner hinsichtlich Intensität und Effektivität
- Umrechnung von beobachteten Ist-Zustand auf Soll-Zustand durch Leistungsgrad
- nötig wegen zeitlicher Schwankungen bei konstanten Arbeitsbedingungen
-> Leistungsgrad = Intensität * Effektivität