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Flashcards in Ortho Deck (88)
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1

Untersuchung Kreuzbänder

v + h: Schublade
h. Gravitiy-Sign
v:
Pivot-Shift-Test
Lachmann

2

Untersuchung Menisci

Steinmann I+II
Appley- Grinding- Sign
McMurray + Bregard
Payr-Sign
Böhler-Ziechen

3

Untersuchung Patella

Patellaverschieblichkeit
Apprehension-Test
Zohlen-Zeichen
tanzende Patella
Facettendruckschmerz

4

Untersuchung Hüftgelenk

Vierer-Zeichen -> unspezifisch, z.B Coxitis, M.Perthes
Thomas-Handgriff - > Testung Beugekontraktur im Hüftgelenk
Drehmann-Zeichen -> eingeschränkte Innenrotation
hinge abduction -> prognostisch schlechtes Zeichen bei M.Perthes

5

Drehmann-Zeichen

Der Patient liegt in Rückenlage. Das Bein wird im Hüftgelenk passiv 90° gebeugt. Gelingt dies nur durch Außenrotation und Abduktion im Hüftgelenk (d.h. der Unterschenkel zeigt beim gebeugten Kniegelenk nach innen), ist das Zeichen positiv = eingeschränkte Innenrotation
-> Epiphysiolysis capitis femoris

6

hinge abduction

Anstoßen des lateralen Femurkopfes am ventrolateralen Azetabulum bei Abduktion, was mit Schmerzen, einem spürbaren Schnappen und Bewegungseinschränkungen einhergehen kann
-> prognostisch schlechtes Zeichen bei M.Perthes

7

Menell-Zeichen

Druck- oder Kompressionsschmerz der Ileosakralgelenke
( keine einheitliche Druchführung)

8

Flèche -Maß

Hinterkopf-Wand-Abstand

9

Baastrup-Phänomen

Kontakt benachbarter Dornfortsätze der LWS

durch Hyperlordose, Bandscheibenabflachung (Chondrosis intervertebralis) oder große Dornfortsätze kommt es zu einem Kontakt benachbarter Dornfortsätze der LWS. Eine Sklerosierung dieser mit Druck- und Klopfschmerzhaftigkeit ist die Folge.

10

Untersuchung Wirbelsäule

Hinweis auf M.Bechtrerew:
Mennell
Schober, Ott
Flèche, Kinn-Jugulum-Abstand
Thoraxumfangsdifferenz

Hinweis auf Wirbelgleiten:
Skischanzenphänomen
Hüftlendenstrecksteife

Hinweis auf Hyperlordose:
Baastrup-Phänomen

3-Stufen-Hyperextensionstest

11

Finkelstein-Zeichen

Ulnarabduktion und Beugung des Daumens in die Hohlhand mit anschließendem Faustschluss führt zu Daumenschmerzen.
bei Tendovaginitis stenosans de Quervain

12

Rhizarthrose
-Therapie-

Resektionsarthroplastik nach Epping

13

Looser-Umbauzonen

Osteomalazie und Rachitis:
Bandförmige Aufhellungen im Knochen als Zeichen für nicht verkalktes Osteoid im konventionellen Röntgen

14

Säbelscheiden-Tibia
-Vorkommen-

Vorkommen bei Rachitis, Osteomalazie, konnataler Lues, Morbus Paget

15

Osteopetrose

("Marmorknochenkrankheit")

Definition: Systemerkrankung, die zu einer generalisierten Sklerosierung des Skeletts führt (von lat. petrosus = "steinig")
Ätiologie: Meistens handelt es sich um autosomal-dominant und autosomal-rezessiv vererbbare Erkrankungen
Klinik
Spontanfrakturen
Beeinträchtigung der Hirnnerven
Panzytopenie wegen Knochenmarkverdrängung → Gefahr der septischen Infektion
Hepatosplenomegalie
Schlechte Prognose bei früher Manifestation, bei späterem Auftreten mildere bis blande Klinik
Diagnostik: Im Röntgen homogene, marmorierte Verdichtung der Knochenstrukturen
Therapie: Versuche mit Knochenmarkstransplantation scheinen erfolgreich

16

M- Paget d. Knochen
-Labor-

Alkalische Phosphatase (AP) als Aktivitätsparameter↑↑
Kalzium normal
Marker für den Abbau von Knochengewebe im Urin

Pyridinium-Crosslinks (Desoxypyridinolin)
Hydroxyprolin

17

Fibröse Dysplasie

M. Jaffé-Lichtenstein
Definition: Nicht vererbbarer Gendefekt mit Störung der Knochenneubildung
Epidemiologie: Häufigste Knochenfehlbildung im Kindesalter
Einteilung: Monostotisch (häufiger), polyostotisch
Klinik
Knochenschmerzen
Knochenverformung mit erhöhter Frakturanfälligkeit
Sonderform: McCune-Albright-Syndrom
Vor allem junge Frauen betroffen
Zusätzlich hormonelle Störungen (z.B. Pigmentstörungen, Pubertas praecox)
Diagnostik
Alkalische Phosphatase↑
Konventionelles Röntgen
Ggf. Biopsie des Knochens
Therapie: Bisphosphonate
Verlauf: Erkrankung kann nach der Pubertät spontan sistieren

18

Gibbus

Kyphosierung der BWS mit Rundrückenbildung, z.B. bei Osteoporose

19

Teriparatid

Parathormon -Analogon ( z.B. Therapie Osteoporose)

20

Pott-Trias

Psoas-Abszess
Gibbus
Paresen
bei spezifischer Spondylitis durch Tbc

21

Brodie-Abszess

Definition/Pathophysiologie: Chronische hämatogene Osteomyelitis im Kindesalter. Bei guter Abwehrlage bzw. geringer Virulenz der Erreger kommt es zu einem abgekapselten septischen Herd → Brodie-Abszess
Lokalisation: Meist Meta-/Epiphysen-Region von langen Röhrenknochen (vor allem distaler Femur und Tibiakopf)
Klinik: Häufig symptomarm, evtl. Schmerzen
Therapie: Operative Sanierung

22

Osteomyelitis sclerosans

Osteomyelitis sicca Garré
primär chron. Osteomyelitis langer Röhrenknochen, die sich radiologisch durch eine sklerosierte und verbreitete Kortikalis zeigt ( meist kein Keimnachweis)

23

M.Ledderhose

Fibromatose der Plantaraponeurose ( analog zum M. Dupuytren)

24

M. Osgood-Schlatter

aseptische Knochennekrose an der Tuberositas tibiae -> am Ansatz der Patellasehne

25

M. Kienböck

aseptische Knochennekrose des Os lunatum

26

m. Sinding- Larsen-(Johansson)

aseptische Knochennekrose im Bereich des distalen Patellapols

27

M. Ahlbäck

aseptuische Knochennekrose an der medialen Femurkondyle

28

M.Blount

Wachstumsstörung der medialen Tibiakopfmetaphyse, bei der es durch ein verzögertes Längenwachstum der medialen Tibia zu einer Varusfehlstellung kommt -> aseptische Knochennekrose

29

Schmorl-Knötchen

M.Scheuermann:
dellenförmige Einbuchtungen der Wirbelkörpergrund- und Deckplatten

30

Induratio penis plastiva

Duyputren am Penis