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Flashcards in Ätiologie Deck (28)
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1

Was ist der Ziel der Ätiologie?

Suche nach den Ursachen psychischer Störungen

2

wie unterteilt man diese Ursachen?

— prädisponierende Faktoren (z.B Gewalterfahrungen)
— auslösende Faktoren (Break-up)
— aufrechterhaltende Faktoren (z.B Vermeidungsverhalten)

3

Definiere Paradigmen

ein System grundlegender Annahmen
—> beeinflusst wie abweichendes Verhalten definiert, untersucht und behandelt wird

4

Wie heißt die Hypothese des medizinisches Paradigmas?

die somatogene Hypothese

5

wie lautet die somatogene Hypothese?

abnorme biologische Prozesse ——> psych. Störungen

6

Beispiele der somatogene Hypothese

Biochemie:
zu wenig Neurotransmittern ——> Störung

Verhaltensgenetik:
Genen ——> Verhaltensunterschiede

7

somatogene Hypothese: Kritik

Tendenz zum Reduktionismus
doch „das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“

8

somatogene Hypothese: Behandlungsansatz?

psychotrope Substanzen
(Antidepressiva)

9

Wie heißt die Haupthypothese des psychoanalytisches Paradigmas?

Freud´s Hypothese

10

Wie lautet Freud‘s Hypothese?

unbewusste Probleme (Konflikte, Abwehrmechanismen) ——> psych. Störungen

11

Abwehrmechanismen: Funktion?

schützen das Ich vor neurotischer Angst

12

Nenne die 4 Grundannahmen des psychoanalytisches Paradigmas.

1. Kindheitserfahrung ——> Persönlichkeit

2. unbewusste Prozesse beeinflüssen Verhalten

3. Abwehrmechanismen ——> Bewältigung von Stress

4. Ursachen des Verhaltens sind nicht immer offenkündig

13

Das Psychoanalytische Paradigma: therapeutische Methoden?

Traumaanalyse
freie Assoziationen
Übertragungsneurose

14

Das Psychoanalytische Paradigma: Kritik

— keine Objektivität
— kleine, ausgewählte SP
— zweifelhafte Reliabilität/Validität (kaum Aufzeichnungen aus den Sitzungen)

15

Das Psychoanalytische Paradigma: Ziel?

Aufhebung des verdrängten Kindheitskonfliktes

16

Das Humanistische Pradigma: Hypothese?

Frustration + Verleugnung des angeborenen Guten + Diskrepanz + Nichtwahrnehmen eigener Bedürfnisse

——> psych. Störungen

17

Das Humanistische Paradigma: Therapeutische Methoden?

— empathie und Wärme
— positive Wertschätzung
— Rollenspiele und kreative Techniken („der Leer Stuhl“)

18

Das Humanistische Paradigma: wichtige Konzepte?

— freier Wille
— der Mensch ist von Natur aus gut
— persönliche Entfaltung
— Ganzheitlichkeit

19

Das Humanistische Paradigma: Kritik?

— zweifelhafte Annahme, ob der Mensch von Natur aus gut sei
— sehr allgemein, nicht störungsorientiert
— zweifelhafte Validität, dass Einsicht in Probleme zur Behandlung ausreicht

20

Das Klassische Lerntheoretische Paradigma: Hypothese?

psych. Störungen werden erlernt
durch:
• operante Konditionierung
• klassische Konditionierung
• Modellernen

21

Das Klassisch Lerntheoretische Paradigma: Zwei-Faktoren-Theorie der Angst?

— Angst wird durch KLASSISCHE KONDITIONIERUNG erworben
— Angst wird durch OPERANTE KONDITIONIERUNG aufrechterhalten

22

Das Klassisch Lerntheoretische Paradigma: therapeutische Methoden?

— Gegenkonditionierung und Konfrontation
— Operante Konditionierung
— Modellernen

23

Das Klassisch Lerntheoretische Paradigma:
Kritik?

— nicht überzeugend nachgewiesen
— offensichtlich finden auch kognitive Prozesse statt

24

Das Kognitiv-behaviorale Paradigma: Hypothese

negative, kognitiv Schemata
Irrationalität
Denkfehlern

—> beeinflüssen die Informationsverarbeitung
—> Wahrnehmungstrichter
—> psych. Störung

25

Das Kognitiv-behaviorale Paradigma: was für kognitive Verzerrungen gibt es, laut Beck?

— Alles- oder Nichts- Denken
— Überstarke Verallgemeinerung
— voreilige Schlussfolgerungen

— Übertreibung, Untertreibung

26

Das Kognitiv-behaviorale Paradigma: therapeutische Methoden?

— Therapien nach Beck und Ellis
— Training im Problemlösen
— Selbstinstruktionstraining
— Stressimpfungstraining
— Strategien de Re-attribuierung

27

Das Kognitiv-behaviorale Paradigma: Kritik

— empirische Validierung von Schemata oft schwierig
— unklar, was für eine Rolle dysfunktionaler Kognitionen spielen (Korrelat oder ursächlich?)

28

Diathese-Stress-Modell

Störung =
Disposition + Belastung / Ressourcen (innere, äußere)
• Schwelle