Konkurrenz und Prädation Flashcards Preview

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Flashcards in Konkurrenz und Prädation Deck (15)
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1

Gleichungspaar für intra- und interspezifische Konkurrenz

Hemmende Wirkung bei interspezifischer Konkurrenz:
-eingefügt in gl. für Populationswachstum
-Konkurrenzkoeffizient Alpha oder Beta x Individuendichte

2

Wodurch wird optimaler Nahrunserwerb eines Räubers bestimmt?

Suchzeit Ts und die Bearbeitungszeit Th Th= handling T

Generalisten optimieren die Suchzeit Th> Ts
Spezialisten optimieren Bearbeitung Ts>Th

3

Welche Arten der Interspezifischen Konkurrenz gibt es?

Interspezifische Konkurrenz:
Exploitation (Ausbeutung)-> Mangel erhöht Konkurrenz
Interferenz (Überlagerung)-> schlechte Verfügbarkeit führt zu Konkurrenz
4 Gruntypen: Art A gewinnt, Art B gewinnt, beidseitige Konkurrenz und Koexistenz.

4

Echte Räuber, Weidegänger und Parasiten können die Ergebnisse interspezifischer Konkurrenz innerhalb ihrer "Beute" -Populatinen beeinflussen.
Erläutern Sie dies mit einem Beispiel für jede Kategorie

Echte Räuber, Weidegänger und Parasiten schaden jeweils nur einer der konkurrierenden Arten, die andere dominiert.

5

Beschreiben Sie einen Klassischen Laborversuch zu den Lotka-Volterra Modellen der Konkurrenz.

2 Mikoorganismen
-Zuerst nur einzeln angezogen-> erreichen Kapazitätsgrenze relativ schnell.
-Gemeinsam in Konkurrenz -> erreichen K nicht, oder nur dominierende Art nachdem die unterliegende vollständig verdrängt wurde

6

Welche Strategien stehen Beutetieren zum Schutz/ Verteidigung gegenüber Räubern zur Verfügung?
Strategien mit Bsp.

Passive Verteidigung-> Krypsis: Tarnfarben -Flunder
Chemisch Induziert- Gifte-Stinkwarze
Bates'sche Mimikry-> Nachahmung ungenießbarer Arten

7

Was beschreibt die optimale Aufenthaltsdauer?

-Nahrungsreichtum des Habitats -> Energiegewinn=G
-Zeit um dorhin zu gelangen -> Wanderungszeit=t
Zeit zum aufsuchen der Ressource -> Suchzeit=T
Das Grenzwertteorem formuliert optimale Bedingungen zur Aufenthaltsdauer des Räubers in einem Habitat

8

Strategien zur optimierung des Nahrungserwerb

Gängige Strategien sind Präferenzwechsel und Optimierung der Beutegröße

9

Nachahmung einer ungenießbaren oder giftigen Art

Bates'sche Mimikry
Schlangen

10

Giftige ungenießbare Arten mit ähnlichen Farbmustern

Müller'sche Mimikry- Signalnormierung
Faltenwespe und Grabwespe beide gefährlich, beide ähnlich gemustert

11

Passive Verteidigung Mimese

Gespenstschrecken
Lebewesen nimmt in Gestalt, Farbe und Haltung einen Teil seines Lebensraumes an

12

Wachstum der Beutepopulation ohne Räuber

Beutepopulation steigt Exponentiel an bis zum Maximum bedingt durch Ressourchen und größe des Ökosystems

13

Wie beeinflussen Räuber die Population der Beute?

gegenseitige Populationsregulation. Die Räuberpopulation folgt der Populationsdichte der Beute Zeitversetzt. (Sinusverlauf)

14

Funktioneller Reaktionstyp II Jäger und Beute

bei allen Räubertypen mit Ausnahme der Parasiten (fressen wirt nicht komplett auf)
Beweidung steigt mit höherer verfügbarer Pflanzenbiomasse

15

Typen von Räubern

1. Prädatoren: töten und verzehren ihre Beute schnell

2. Weidetiere: fressen Beute nur teilweise, nutzen viele verschiedene Beutetiere, töten Beute meist nicht

3. Parasiten: fressen Beute nur teilweise, Wirt wird geschädigt aber nicht getötet

4. Parasitoide: Insekten mit Juvenilstadiuen in anderen Arthropoden, Wirt wird kontinuierlich "aufgebraucht", Tod des Wirtes ist obligat