HP3 Flashcards

1
Q

Leichte Schwerhörigkeit

A

bis zu einer Hörbehinderung von 30dB

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
2
Q

Mittelgradige Schwerhörigkeit

A

Hörbehinderung zwischen 30 und 60 dB

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
3
Q

Hochgradige Schwerhörigkeit

A

Hörbehinderung zwischen 60 und 80/90dB

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
4
Q

Resthörigkeit

A

Hörbehinderung zwischen 80 und 95dB

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
5
Q

Taubheit/Gehörlosigkeit

A

Hörbehinderung über 90/95dB

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
6
Q

Ab welchem Hörverlust hört eine Person nurnoch die Hälfte?

A

6dB

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
7
Q

Wie wird Gehörlosigkeit in Ö bei Babys festgestellt?

A

Neugeborenen Screening –> seit 2003 im Mutter-Kind-Pass

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
8
Q

Medizinische Definition für hörbeeinträchtigte Personen

A

Defizitmodell/Pathologisierung: Einteilung nach Funktionsstörung des Hörorgans

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
9
Q

Pädagogische Definition für hörbeeinträchtigte Personen

A

in Schule soll mit methodischen Konzepten die Integration (Anpassung) an/in die hörende Mehrheitsgesellschaft forciert werden –> Lautsprachenerwerb ist Grundlage!

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
10
Q

Soziale Definition für hörbeeinträchtigte Personen

A

Gehörlose = Menschen mit einer gravierenden Hörschädigung, deren Lebensmittelpunkt im sozialen Zusammenhang der Gehörlosengemeinschaft angesiedelt ist

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
11
Q

2 Perspektiven von Defizit vs. Gewinn

A
  • Beeinträchtigung der Lautsprache vs. Erwerb von ÖGS

- Hörverlust vs. Gewinn von visueller Wahrnehmung

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
12
Q

Unterteilung des Begriffs “gehörlos” bezüglich des Spracherwerbs 2

A
  • prälinguale Gehörlosigkeit

- postlinguale Gehörlosigkeit

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
13
Q

Worauf bezieht sich der Begriff “Gehörsprachig / GehörsprachlerIn”

A

bezieht sich nicht auf Hörstatus sondern auf Sprachkompetenz

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
14
Q

Bei wieviel % der Menschen ist Gehörlosigkeit geerbt?

A

15%

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
15
Q

Was wird nach verdächtigem Ergebnis bei Neugeborenenscreening durchgeführt? 4

A
  • Objektiver Hörtest (BERA) –> Untersuchung des Hörnervs
  • Messung otoakustischer Emissionen (OAE) –> Nachweis einer Schädigung der äußeren Haarzellen des Innenohrs
  • CT oder MRT –> Nachweis, ob anatomische Veränderungen im Bereich der Cochlea oder des Hörnervs
  • Promontorialtest –> Überprüfung der Funktionsfähigkeit des Hörnervs, wenn zur Behandlung ein Cochlea-Implantat (CI) vorgesehen ist
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
16
Q

Was machen Hörhilfen?

A

Verstärken den Hörschall und Sprache

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
17
Q

Arten von technischen Hörhilfen 4

A
  • Hörgeräte
  • Höranlage
  • Cochlea-Implantat (CI)
  • Hirnstamm-Implantat (ABI)
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
18
Q

2 Arten von Hörgeräten

A
  • HdO = Hinter dem Ohr –> 2 Geräte werden getragen aufgrund von Schallaufnahme vor dem Kopf
  • IdO = Im Ohr Geräte –> in Ohrmuschel eingepasst oder in Gehörgang (Kanal-Gerät)
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
19
Q

Stationäre Höranlagen 2

A

Vorteil: audiotechnisch hochwertig
Nachteil: Arbeitsplatzgebunden

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
20
Q

Mobile Höranalgen 3

A

= FM-Anlagen (frequenzmoduliert)
Vorteil: nicht Arbeitsplatzgebunden
Nachteil: Überlagerungen bei mehrfachen Frequenzen im Schulbereich

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
21
Q

CI = 4

A
  • operativer Eingriff
  • Voraussetzung: Hörnerv ist nicht geschädigt
  • besteht aus äußerem und implantiertem Teil
  • Kabel in Cochlea eingeführt –> Elektroden reizen anstelle der geschädigten Sinneszellen den Hörnerv direkt
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
22
Q

Funktionsweise von CIs

A

Ohrnahes Mikrofon nimmt Schall auf –> Schallsignal über Kabel zu Sprachprozessor –> er analysiert, digitalisiert und codiert Schall als elektrische Impulse und leitet an Sendespule weiter –> sie sendet die codierten Signale an Teil des CIs der unter Haut –> dort erfolgt Umwandlung von Code in elektrische Signale und Weiterleitung an implantierte Elektroden im Innenohr –> Gehirn interpretiert Signale wie normale Reize als Schall –> Hörempfindung

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
23
Q

Aussicht umso besser mit CI gut zu hören und Sprache zu verstehen, je… 2

A
  • später der Hörverlust eingetreten ist

- weniger der Zeitpunkt des Verlustes des Hörvermögens zurückliegt

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
24
Q

2 Folgen des Fehlens akustischer Reize (Deprivation):

A
  • Hören wird verlernt

- organische Veränderungen im Hörsystem

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
25
Q

Am häufigste durchgeführter Hörtest =

A

Bestimmung der Hörschwelle (otoakustische Emissionen und elektrische Reaktions-Audiometrie)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
26
Q

CI Vor-und Nachbetreuung in D 2

A
  • eigene CI-Zentren zur Beratung vor und nach Implantation

- interdisziplinäre Zusammenarbeit

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
27
Q

CI Vor- und Nachbetreuung in Ö 3

A
  • Beratung nur an medizinischen Kliniken
  • keine interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Nachbetreuung nur bzgl. technischer Einstellungen
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
28
Q

ABI = 9

A

Auditory Brainstem Implant (Auditorisches Hirnstammimplantat)

  • bei Zerstörung des Gehörnervs
  • also bei vollständiger Taubheit
  • oft Einsatz bei Morbus Recklinghausen Typ2
  • erst ab 12-15 J einsetzen (für Kinder generell eher ungeeignet)
  • Funktioniert durch elektrische Stimulation des vorderen Hirnstamms
  • kann lediglich Höreindrücke hervorrufen
  • gefährliche Nebenwirkungen
  • Haltbarkeit ca. 20J
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
29
Q

Veraltete Annahmen der Gehörlosenpädagogik 3

A
  • Konzentration auf Lautsprache verlangt Verzicht auf alternative Kommunikationsmittel
  • Konzentration auf Lautsprache verlangt einen hohen Zeitaufwand –> allgemeine Bildungsinhalte müssen hintangereiht werden
  • Gebärdensprache stört und behindert den Erwerb von Lautsprache und die kognitive Entwicklung
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
30
Q

Die Bildungskontroverse

A

In welchem Verhältnis soll die Vermittlung (laut-)sprachlicher Bildungsinhalte einerseits und die Aneignung von allgemeinen Bildungsinhalten (Sachwissen) andererseit stehen?

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
31
Q
  1. Jhd 3
A

D: Heinike 1778 (Lautsprachliche Methode)
F: Abbe de l’Epée 1770 (Gebärdensprachliche Methode)
Ö: Stork und May 1779 (Wiener Methode –> Mischmethode)

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
32
Q

1990

A

Bili SV Klagenfurt –> Methodendifferenzierung

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
33
Q

Große Mehrheit gehörloser Menschen hatte bis ca. ….. keinen Unterricht und Förderung.

A

1750

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
34
Q

Gründung der ersten Taubstummenschule

A

1755 in Paris von Abbe de l’Epée

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
35
Q

Gründung der ersten Taubstummenschule in Österreich

A

1779 in Wien von Abbe Stork

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
36
Q

Wer gründete viele Taubstummenschulen in Europa?

A

Abbe Sicard

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
37
Q

Lautsprachorientierter Lehrer 16. Jhd 3

A

Ponce de Leon (spanischer Priester)

  • Medizinische Sichtweise –> Taubheit sei Verletzung des Gehirns
  • verwendete Fingeralphabet, Vormachen von Zungenbewegungen und erste Artikulationsübungen
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
38
Q

Lautsprachorientierter Lehrer 17. Jhd 4

A

Pereire

  • Artikulation
  • spanisches Fingeralphabet
  • Gebärdensprache
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
39
Q

1779 Abbe Deschamps

A

Lautsprache habe einen privilegierten Status als Ausdrucksmittel des Denkens. Gesten sind vage, mehrdeutig und daher stark eingeschränkt.

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
40
Q

Was war die zentrale Frage der Aufklärung und wie wurde sie beatworteet?

A

“Was macht uns zum Menschen?”

Aristoteles und Descartes: “Sprache!”

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
41
Q

Taubstummenunterricht in Deutschland seit 17. Jhd 4

A
  • Bewegungen gegen Gebärden
  • Lautsprachler erwarben Monopol auf Taubstummenunterricht
  • frühes 18. Jhd These von Amman: “Stimme ist lebendiger Ausfluss jenes Geisten, den Gott dem Menschen einhauchte, als er ihn als lebende Seele erschuf.”
  • Ammans Buch wurde Grundlage der deutschen Taubstummenbildung
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
42
Q

Englische Methode des Taubstummenunterrichts 3

A
  • Unterricht von vornehmlich reichen, schwerhörigen Schülern
  • Prinzip der Geheimhaltung
  • Notwendigkeit Verwandte anzustellen
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
43
Q

Mit wem und wann begann die oralistische Bewegung?

A
  1. Jhd Ponce de Leon
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
44
Q

Wann und warum ging sie zu Ende?

A

spätes 18. Jhd mit Tod der Hauptvertreter: Peireire, Heinicke und Braidwood

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
45
Q

Wo wurden Schulen nach französischem Vorbild (Gebärdensprache) gegründet? 5

A
  • Schweiz
  • Genua
  • Siena
  • Sachsen
  • Preußen
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
46
Q

Wann erhielten französische Taubstumme das Wahlrecht?

A

1846

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
47
Q

Versuche in Frankreich den Oralsims durchzusetzen 6

A
  • Tod von Sicard (Leiter der Taubstummenanstalt in Paris)
  • Nachfolger: Itard (Anstaltsarzt)
  • viele medizinische Versuche
  • Artikulationsversuche
  • Hörtraining
  • nach 10 Jahren mit allen Methoden unzufrieden –> schreibt es sei unmöglich Kinder ausschließlich mit Lautsprache zu unterrichten
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
48
Q

Amerikanische Geschichte der Gehörlosenbildung 3

A

T. Gallaudet –> entschied sich gegen Lautsprache

  • Amerikanisches System hatte 2 Mängel:
  • -> Fähigkeiten in Lesen und Schreiben seien schlecht. Mittel dagegen sei Besuch der Grundschule für Taube, mehr ausgebildete Lehrer, eine abgestufte Folge von Lehrbüchern und weniger Verwendung von Gebärdensprache in höheren Klassen, dafür mehr geschriebenes Englisch
  • -> Artikulationsunterricht sollte bei halbstummen und halbtauben Schülern nur untergeordnete Rolle haben
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
49
Q

Gegner der Gebärdensprache in Amerika

A

Mann und Howe

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
50
Q

Bells Forderungen (Präventionsmaßnahmen) 6

A
  • Keine großen Institutionen
  • Keine Tagesschulen
  • Keine Gebärdensprache
  • Keine tauben Lehrer
  • keine Eheschließungen zwischen Taubstummen
  • Sterilisation
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
51
Q

Tagesschulgesetz 2

A
  • ausschließlich lautsprachliches System soll angewendet werden
  • wenn Kind nach 9 Monaten nicht in Lage ist lautsprachliche Methode zu lernen –> Schulbildung ganz aufgeben
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
52
Q

Mailänder Kongress 2

A

1880

internationale Delegierte kamen zusammen um Gehörlosenpädagogik zu diskutieren

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
53
Q

Resolutionen des Mailänder Kongresses 2

A
  • Methode der Artikulation soll in Unterrichtung und Ausbildung den Vorzug vor der Methode des Gebärden haben
  • gleichzeitiger Gebrauch von Gebärden und Lautsprache sein nachteilig –> rein lautsprachliche Methode bevorzugt
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
54
Q

Konsequenzen und Reaktionen auf Mailänder Kongress 4

A
  • reiner Oralismus verbreitet sich in Europa
  • in Europa und Amerika wurden gehörlose Lehrer sukzessive entlassen
  • Gehörlose veröffentlichten ihre Meinungen in Zeitschriften und bei internationale Kongressen
  • Gehörlosenkongresse votierten für das kombinierte Unterrichtssystem
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
55
Q

2 Theorien zum Spracherwerb

A
  • Nativismus: Sprache als mentales Organ welches sich nach Genen vorbestimmten Bauplan entwickelt (Chomsky)
  • Epigenese: Sprache als Ergebnis dynamischer Interaktionen zwischen genetisch enkodierten Informationen, neuronalen Veränderungen und äußerer Umwelt (Johnson)
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
56
Q

Was ist wichtig bezüglich erstem Gebrauch von Sprache zwischen Mutter und Kind? 4

A
  • Anlagen zum Spracherwerb werden über eine Person, welche über Sprachkompetenzen verfügt aktiviert
  • Bezugsperson führt Stufe um Stufe in eine höhere Sprachebene
  • Erstsprache wird erworben, nicht erlernt
  • Dialog meist im “Zwiegespräch”, bestimmt von zwischenmenschlichen Elementen
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
57
Q

Womit ist die sprachliche Entwicklung gekoppelt? 2

A
  • kognitive Bereiche wir Imitation, Symbolbildung, Kategorisierung und Gedächtnis
  • neuronale Veränderungen in verschiedenen Hirnregionen
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
58
Q

Woher hat die epigenetische Postion ihren Ursprung? 2

A
  • Piaget 1967

- Waddington 1975

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
59
Q

Piaget 1976

A

“Biologische und psychologische Strukturen entstehen als Eigenschaften komplexer Interaktionen zwischen Genen und Umwelt.”

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
60
Q

Lenneberg 1967

A

“Menschen haben eine größere Fähigkeit Sprache zu lernen, wenn sie jung sind.”

How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
61
Q

Was zeigt sich beim Zweisprachenerwerb? 2

A
  • Kinder bis zur mittleren Kindheit (ca. 7J) lernen besonders schnell –> beide Sprachen werden gleich gut beherrscht
  • Zwischen 7 und 15J lernen sie 2. Sprache mühsamer
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
62
Q

Kritische Phase (Locke 1997) 4

A
  • 24-36M
  • Kritische Phase für Beginn des Erwerbs von Grammatik
  • Analytischer Mechanismus, der den Aufbau von Grammatik bewerkstelligt
  • wird in diesem Alter wirksam, wenn Kind ein genügend großes Vokabular erworben hat
How well did you know this?
1
Not at all
2
3
4
5
Perfectly
63
Q

2 unterschiedliche Erstspracherwerbssituationen von hörbeeinträchtigten Kindern

A
  • Hörbeeinträchtigte Kinder mit hörenden Eltern –> Lautspracherwerb
  • Hörbeeinträchtigte Kinder gehörloser Eltern –> Gebärdenspracherwerb
64
Q

Spracherwerb bei CI-Kindern 3

A
  • Individueller Spracherwerb ist sehr viel größer als bei normalhörenden (NH) Kindern
  • Kinder, die mit Hörgeräten vor OP besser hören, haben auch schnellere Sprachentwicklung (besonders Grammatik)
  • Jüngere Kinder durchlaufen eine schnellere Sprachentwicklung
65
Q

Ungünstige Dialogmerkmale bei CI-Kindern 3

A
  • häufig wörtliche Wiederholungen
  • stereotype Ausdrücke
  • überdeutliches Sprechen
66
Q

Szaguns Punkte eines realistischen Maßes an Erwartungen an CI-Kindern 11

A

Berücksichtigung von Kindern im Implantationsalter zwischen 1. und 4. LJ, keine Zusatzbehinderungen und monolingual Deutsch

  • Spracherwerb, der dem natürlichen gleicht, ist möglich.
  • Garantie auf einen natürlichen Spracherwerb gibt es jedoch nicht.
  • Prognose für ein individuelles Kind lässt sich nicht stellen.
  • Wenig Unterschied, ob Kinder im 1., 2. oder 3. LJ implantiert werden.
  • “Je früher, desto besser” gilt in diesem engen Zeitraum und bei so jungen Kindern nur sehr eingeschränkt.
  • Kinder, die vor Implantation mit ihren Hörgeräten gut hören, machen anfänglich bessere sprachliche Fortschritte.
  • Sprache der Eltern kann Spracherwerb positiv beeinflussen, und dieser Einfluss wird im Verlauf des Spracherwerbs immer wichtiger.
  • Wenn Spracherwerb natürlich verläuft, kommt er mit Bildung kleiner Sätze bis ungefähr 2J nach Operation voll in Gang.
  • Selbst bei optimalem Verlauf des Spracherwerbs ist wahrscheinlich, dass kleine Schwächen in Sprache bleiben, die jedoch vermutlich durch späteren Erwerb der Schriftsprache positiv beeinflusst werden können.
  • Wenn 3-3,5J nach OP noch keine kleinen Sätze gebildet werden, verläuft Spracherwerb nicht natürlich.
67
Q

Wichtig bzgl Implantationsalter von CI 3

A
  • wiss. gesichert, wenn Implantation vor 5. LJ –> Gewährleistung besseren Spracherwerbs
  • Entwicklungspsychologie: Implantation in den ersten 3-4LJ lässt genügen Zeit, die erhöhte Sensibilität für sprachliches Lernen zu nutzen
  • Voraussetzung: vor Implantation Versorgung mit Hörgeräten oder (noch besser) Erwerb von Gebärdensprache
68
Q

Verlauf wenn gesprochene Sprache eingeschränkt zugänglich ist

A

Beeinträchtigter Spracherwerbsprozess –> verzögerter Sprachentwicklungsverlauf –> Sprachentwicklungsstörung

69
Q

Folgen, wenn Sprache nicht vollständig erworben wird 2

A
  • Hörbeeinträchtigte Kinder bleiben semi-sprachlich; sie verfügen weder in der gesprochenen und geschriebenen deutschen Sprache, noch in der ÖGS über die volle Kompetenz
  • Weitere Folgen, für kognitive und sozial-emotionale Entwicklung
70
Q

Auswirkung von Spracherwerb auf emotionale Entwicklung 5

A

Hörbehinderte Kinder zeigen:

  • größere Impulsivität
  • weniger emotionale Selbstregulierung
  • verstärkt aggressives Verhalten
  • höheres Risiko bezüglich Störungen in emotional-sozialer Entwicklung
  • geringeres Selbstwertgefühl
71
Q

Kognitive Entwicklung gehörloser Kinder von gehörlosen Eltern…

A

gleicht der, der hörenden Kinder!

72
Q

Frühe Gebärdensprachkompetenz: 4

A
  • wirkt sich positiv auf Erwerb gesprochener Sprache aus
  • vermindert Sprachentwicklungsstörungen (präventiv)
  • stellt Erstspracherwerb sicher
  • ebnet den Aufbau gesprochener Sprache
73
Q

bilinguale, bimodale Sprachförderung = 3

A
  • Förderung in ÖGS und Deutsch
  • bilingual = Erwerb zweier Sprachen
  • bimodal = 2 Modalitäten, wobei eine Sprache visuell-räumlich und die andere aural-oral/schriftlich wahrgenommen wird
74
Q

Vorteile einer bimodalen-bilingualen Mehrsprachigkeit 3

A
  • Gebärdensprache kommt den Wahrnehmungsmöglichkeiten gehörloser Kinder entgegen
  • mit Gebärdensprache wird ein Sprachbewusstsein aufgebaut, welches für jede weitere Sprache hilfreich ist
  • sensible Phase des Sprachenlernens gilt auch für Erwerb der Gebärdensprache
75
Q

Was muss das Kind mit Sprache bewältigen? (Grojaan) 5

A
  • so früh wie möglich mit Eltern und Familie kommunizieren
  • kognitiv entwickeln
  • mittels einer Sprache Wissen erwerben
  • mit seiner Umgebung voll kommunizieren können
  • sich in seine 2 Welten eingewöhnen
76
Q

Modernes Bild der Gebärdensprache 10

A
  • GS ist eine natürliche Sprache und wurde nicht erfunden
  • entspringt der Kultur der Gehörlosen und ist mit dieser engstens verbunden
  • GS ist keine Pantomime –> ist fähig komplexe und abstrakte Ideen auszudrücken
  • GS besitzen eigene linguistische Struktur
  • enthält, wie gesprochene Sprache die wichtigsten grammatikalischen Universalien
  • ist wie gesprochene Sprache auf verschiedenen Ebenen linguistisch strukturiert
  • wird von Händen und Körper produziert und visuell wahrgenommen
  • wird linkshemisphärisch im Hirn verarbeitet
  • es gibt Dialekte und nationale Varianten
  • GS ist nicht ikonisch (bildhaft)
77
Q

Aus welchen 4 visuellen Parameter besteht die manuelle Komponente von GS?

A
  • Handform
  • Ausführungsstelle
  • Bewegung
  • Handstellung
78
Q

Variationen in der ÖGS 8

A

Sprachen variieren in Abhängigkeit von…

  • der Region (Dialekte)
  • Kontakten mit anderen Sprachen (Mischsprachen)
  • der Situation (Register)
  • dem Alter der Sprecher (Diachronie)
  • dem Geschlecht der Sprecher (Frauen- und Männersprache)
  • der sozialen Schicht (Soziolekte)
  • dem Beruf (Fachsprache)
  • ethnischer Zugehörigkeit
79
Q

Sprachähnliche Systeme aber keine Sprachen 3

A
  • PMS (Phonem-bestimmtes manuelles System)
  • das Fingeralphabet
  • LBG (Lautsprachbegleitendes Gebärden) = gebärdete Lautsprache
80
Q

Forschungserkenntnisse über Erwerb der Gebärdensprache 4

A
  • es gibt keinen großen Altersunterschied bzgl frühen Stadien des Erwerbs der Gebärdensprache und des Erwerbs der gesprochenen Sprache
  • der Gebärdenspracherwerb ist nicht leichter und tritt auch nicht früher ein als der Erwerb der gesprochenen Sprache
  • Kinder, die einer unvollständig beherrschten Gebärdensprache ausgesetzt sind (hörende Eltern), übertreffen ihre Vorbilder und sind fähig eine vollständigere Form der Sprache auszubilden
  • Gehörlose, welche die Gebärdensprache nach der Kindheit erwerben, erlernen die Sprache gewöhnlich nur unvollständig
81
Q

Gehörlose Menschen in Ö 4

A
  • 8000-9000 gehörlos
  • 450 000 hörbeeinträchtigt
  • 43% Männer, 57% Frauen
  • jeder 1000ste gehörlos
82
Q

Das kulturelle Leben Gehörloser (Stalzer 2001) 6

A
  • Gehörlose berühren einander mehr –> Einstieg in Unterhaltung/Erlangen von Aufmerksamkeit durch Berührung am Arm/Schulter
  • Gehörlose schauem sich immer in die Augen
  • Unterbrechen einer laufenden Unterhaltung ist regelgebunden –> hinzutretende Person berührt erste Person und nimmt währenddessen Blickkontakt zur zweiten Person auf und entschuldigt sich bei dieser, bei verlassen der Situation nochmals bei zweiter Person entschuldigen
  • sich Abwenden gilt im Allgemeinen als Beleidigung
  • Einsatz von Licht um Aufmerksamkeit zu erregen –> kurze Blitze = sanftes Türklopfen, längere Blitzintervalle wirken wie Hämmern an Tür und sind irritierend
  • Verabschiedungen sind langwieriger Prozess und ebenfalls mit Körperkontakt verbunden (jeder einzelne wird verabschiedet)
83
Q

2 unterschiedliche Beschulungsformen

A
  • Segregative Form:
  • -> Sonderschulen
  • -> Gehörlosenschulen
  • -> Schwerhörigenschulen
  • Integrative Form
  • -> innerhalb der Sonderschulen vs. innerhalb der Regelschulen
  • -> Gruppenintegration vs. Einzelintegration
84
Q

Traditionelle Bildungseinrichtungen für Hörbeeinträchtigte in Ö 2

A
  • Schwerhörigenschulen

- Gehörlosenschulen

85
Q

Moderne Bildungseinrichtungen für Hörbeeinträchtigte in Ö 2

A
  • Sonderpädagogische Zentren

- Schulzentren mit Schwerpunkten

86
Q

Strukturen der Schulzentren für Hörbeeinträchtigte 7

A
  • Klassen mit stark verminderter SchülerInnenanzahl (4-8 SchülerInnen)
  • Gesonderte Lehrpläne
  • Spezifische Unterrichtsfächer (therapeutisch funktionelle Übungen, Rhythmisch-musikalische Erziehung, etc.)
  • Spezielle Förderungsmaßnahmen (Artikulationstraining, Hörübungen, Logopädische Betreuung, Psychologische Betreuung, etc.)
  • technisch gut ausgestattete Klassen
  • (oft) Anschluss eines Internats
  • Trend zum Fahrtendienst
87
Q

Positive Begleiterscheinungen der Sozialisierung in Gehörlosenschulen 3

A
  • Gehörlose Kinder (von hörenden Eltern) lernen innerhalb dieser Gemeinschaft Gleichaltriger die Gebärdensprache
  • sie lernen die kulturellen und sittlichen Werte der Gehörlosenkultur, welche Kinder von gehörlosen Eltern automatisch einfließen lassen, kennen und es entstehen oft lebenslange Freundschaften
  • Aufbau von intellektuellen Fähigkeiten mit gehörlosenspezifischen Methoden, angepasst an das jeweilige Kind
88
Q

Negative Begleiterscheinungen der Sozialisierung in Gehörlosenschulen 4

A
  • Schutzsystem Sonderschule und Verhalten
  • Wenig lautsprachiger Zugang
  • Auseinandersetzung mit der hörenden Gesellschaft ist gering
  • Leistungsniveau
89
Q

Präventive Integration =

A

Integration von hörenden Kindern innerhalb des Schulzentrums (Integrationsklassen)

90
Q

Vorteile Präventiver Integration 3

A
  • technische und räumliche Ausstattung der Sonderinstitution kann voll genützt werden
  • Zusätzliche Unterrichtsfächer werden in die Regelschullehrgänge integriert (unverbindliche Übung ÖGS, therapeutisch-funktionelle Übung)
  • Spezifische Fördermaßnahmen können genutzt werden (Hörübungen, Logopädie, Psychologische Betreuung, etc.)
91
Q

Integrative Expositurklassen =

A

Angeschlossene Integrationsklassen mit hörbeeinträchtigten Kidnern an Regelschulen

92
Q

Vorteile integrativer Expositurklassen 3

A
  • spezifische technische Hilfsmittel werden zur Verfügung gestellt (Smartboard, Höranlage, Computer etc.)
  • zusätzliche Unterrichtsfächer werden in die Regelschullehrpläne integriert (unverbindliche Übung ÖGS, therapeutsich-funktionelle Übung)
  • Doppelbesetzung der PädagogInnen in allen Unterrichtsfächern
93
Q

Strukturen der integrativen Beschulung als Expositurklassen (Gruppenintegration) 5

A
  • Integrationskinder (4-7) eingebettet in eine Regelschuklasse (max. 20 SchülerInnen)
  • Regelschullehrplan /bei Bedarf kann in Hauptfächern nach dem LP für Gehörlose übergangsmäßig unterrichtet werden
  • ZweilehrerInnensystem
  • Integration zusätzlicher Unterrichtsfächer in den Regelschullehrplan
  • teilweise zusätzliche Fördermaßnahmen (außerhalb des Regelunterrichts)
94
Q

Strukturen der integrativen Beschulung (Einzelintegration) 4

A
  • ein gehörloses Kind wird in einer Regelschulklasse beschult
  • StützlehrerInnen kommen höchstens 7 Stunden/Woche in die Klasse
  • keine zusätzlichen Fördermaßnahmen
  • Regelschullehrplan
95
Q

Sozialisierung in der Integrationsklasse -Gruppenintegration 4

A
  • Peergroup unter den hörbeeinträchtigten Kindern (Identitätsbildung)
  • Austausch unter den Eltern der hörbeeinträchtigten Kinder möglich
  • Zweisprachige Kommunikation (GS und Deutsch)
  • Hörbeeinträchtigtes Kind kann zwischen beiden Welten switchen
96
Q

Sozialisierung in der Integrationsklasse - Einzelintegration 6

A
  • Meist wenig Kontakt mit den MitschülerInnen durch Kommunikationsschwierigkeiten
  • höhere Belastung für Eltern und Kind (Leistungsstress)
  • Entstehen einer Leistungsbeziehung zwischen Eltern und Kind
  • keine bis geringe Möglichkeiten einer Identitätsbildung als gehörloser Mensch durch keinen Kontakt zu anderen gehörlosen Menschen
  • wenig bis kein Einsatz von Gebärdensprache
  • hohe Wissensvermittlung vs. sozial-emotionale Entwicklung
97
Q

4 Bildungskonzepte der Gehörlosenpädagogik

A
  • Hörgerichtete Methode
  • Lautsprachorientierte Methode
  • Gebärdensprachorientierte Methode
  • Bilinguale Methode
    Es gibt aber viele Mischformen!
98
Q

Hörgerichtete Methode = 2

A
  • Prinzipien der Hör-Sprech-Erziehung für hörgeschädigte Kinder nach Betram (1991): Kind steht mit seinen indiv. Bedürfnissen im Mittelpunkt der pädagogischen Bemühungen
  • Hörerziehung ist Teilaspekt der Persönlichkeitsentwicklung und hat sich sinnvoll in die Gesamtsinnestätigkeit einzugliedern
99
Q

Lautsprachorientierte Methode = 3

A
  • Artikluationstechniken haben hohen Stellenwert
  • Lautsprache wird über Nachahmen der Laute und Artikulations- und Sprechtechnikübungen trainiert und aufgebaut
  • wird durch heutige Hörgerätetechnik und CI-Implantationen weitgehend von der Hörgerichteten Methode abgelöst
100
Q

Bilinguale Methode = 4

A
  • orientiert sich am klassichen Zweisprachigkeitsprinzip der Psycholinguistik “eine Person-eine Sprache” (Oksaar)
  • Wesentliche Bedingung: Einbindung einer gehörlosen PädagogIn (Identitätsbildung)
  • hörende Lehrkraft kommuniziert im Unterrucht primär in Lautsprache unter Einbeziehung von LBG
  • gehörlose Lehrkraft primär in ÖGS
101
Q

Gebärdensprachorientierte Methode = 5

A

Gebärdensprachorientiertes/schülerzentriertes Förderkonzept:

  • Grundsatz: Dialog und Sprache haben zentrale Bedeutung für Gesamtentwicklung des Kindes
  • Einbeziehen der schon mitgebrachten Fähigkeiten –> Lehrer nutzen die vorhandenen sprachlichen Modalitäten der gehörlosen SchülerInnen, fördern sie und zeigen Interesse daran
  • Abstand nehmen von der Erwartung des Lehrers, dass SchülerIn iwann die Sprache des Lehrers beherrschen wird (Lautsprachfähigkeit) –> Lehrer soll Sprache der SchülerInnen erlernen und sich im Unterricht mit ihrem kulturellen und historischen Kontext auseinandersetzen
  • Erweiterung der pädagogischen Verantwortung den SchülerInnen gegenüber
102
Q

1960

A

W. Stokoe: neues Kapitel der Gehörlosengeschichte beginnt

103
Q

1988

A

Gallaudet-Revolution –> Forderung eines gehörlosen Präsidenten

104
Q

1985

A

Hungerstreik hörender Lehrer in Frankreich –> Forderung zur Aufnahme der Gebärdensprache

105
Q

1990

A

internationale Konferenz zur Gebärdensprache in Frankreich

106
Q

1991

A

Gesetz in Frankreich: Eltern von gehörlosen Kindern haben Recht zwischen Schulbildung in nur Französisch und Schulbildung in fr. GBS und Französisch zu wählen

107
Q

Gehörlosenbildung Kanada 20/21JH 3

A
  • Gehörlosenführung veranstaltet durch Gallaudet Revolution eine Versammlung um Regierung auf Anliegen Gehörloser aufmerksam zu machen
  • führt zu offizieller Anerkennung der GBS in 3 Provinzen und einem Reformplan der Gehörlosenbildung in Ontario
  • Dr. C. Carbin (gehörlos): leitete bilingual-bikulturelle Bildungsprogramme ein
108
Q

Gehörlosenbildung Deutschland 20/21Jh 3

A
  • Gründung Zentrum für Deutsche Gebärdensprache (Universität Hamburg)
  • Gesellschaft für Gebärdensprache bringt Zeitschrift “Das Zeichen” heraus
  • 1990 in Hamburg: internationaler Kongress zum Thema GBS in Forschung und Praxis –> GBS-Gegner starteten Kampagne dass GBS der Status als Sprache aberkannt wird –> wurde von Wissenschaftlern widerlegt
109
Q

Gehörlosenbildung Schweden 20/21Jh 7

A
  • “Vorzeigeland”
  • 1981: bilinguale und bikulturelle Bildung landesweit als offizielles Programm an Gehörlosenschulen
  • autreach-Programm
  • besondere Vorschulen
  • Hausbesuche durch Gehörlose
  • kurzzeitige Mitwohngelegenheiten
  • Unterricht und Elterntreffen in Gehörlosenclubs
110
Q

Gefahren der Bildungsreform 20/21Jh 4

A
  • unrealistische Erwartungen bzgl. Lese- und Schreibfähigkeit
  • jahrelange Unterdrückung der GBS kann bei Rollentausch zu Unterdrückung der Lautsprache führen
  • neue führende Gehörlose könnten nun hörende Gehörlosenpädagogen ausschließen und kurzsichtige Beschlüsse fassen
  • Umgang mit Gehörlosen, die an Kultur der Hörenden angepasst sind problematisch
111
Q

Wo und wann erste Integrationsversuche in Ö

A

1970 in Tirol

112
Q

Wann erste integrative Volksschulklasse in Wien?

A

1986/7

113
Q

Voraussetzungen für Integration laut Gelter 6

A
  • gute Intelligenz
  • gute Anlagen für Sprechen und Lippenlesen
  • gutes Durchsetzungsvermögen
  • starker Wille
  • unterstützende familiäre Situation
    (- kompetentes Betreuungsteam)
114
Q

Integrationsmodelle 5

A
  • Einzelintegration (wohnortnahe Integration)
  • Integrationsklassen mit unterschiedlichen Behinderungsformen
  • Kooperative Klassen
  • Integrationsklassen mit ausschließlich hörbeeinträchtigten SchülerInnen (Außenklassen/Gruppenintegration)
  • Präventive Integration
115
Q

Studie “Sprache macht Wissen” von Krausneker und Schalber 6

A

= Bestandaufnahme der Theorie und Praxis der Gehörlosenpädagogik in Ö-Schulen –> geht speziell um Kommunikationssituation in Bezug auf ÖGS

  • ö-weit bekennt sich nur eine Schule klar und offen zu ÖGS, alle anderen LS
  • es fehlen optimale Strukturen, einheitliche Grundlagen und zeitgemäße Ansätze in Bezug auf päd. Konzepte
  • persönliche Einstellung der Schulleiter ist ideologisch
  • gehörlosenrelevante Termini oft uneinheitlich verwendet und aus stark medizinischer Sichtweise
  • Begriff “gehörlos” wird verdrängt
116
Q

Probleme und Folgen lautsprachlichorientierter Kommunikation (breiter 2005) 5

A
  • lautsprachliches orales Training nimmt großen Teil der Schulzeit in Anspruch
  • Erlernen von Sprachregeln und Wortschatz kommt zu kurz
  • allgemeine Bildungsinhalte und Infos kommen ebenfalls zu kurz
    Folgen:
  • Lückenhafte Schulbildung
  • Massive Probleme im Lesen und Schreiben
117
Q

Eingeschränkte Kommunikationsmöglichkeiten mit hörender Umwelt setzen Kreislauf problematischer sozialer Auswirkungen in Gang: Breiter (2005) 4

A
  • Infodefizite bzgl. praktischer Lebensprobleme und Allgemeinbildung
  • Missverständnisse und Kommunikationsschwierigkeiten mit Hörenden
  • Psychosoziale Probleme
  • für gehörlose Menschen großer Stress und hoher Energieaufwand
118
Q

Probleme für weiterführende Schul- und Berufsausbildung (Breiter 2005) 6

A
  • wenig Info über Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten
  • Kaum Ermutigung zu “ungewöhnlichen” Berufsausbildungen
  • kaum Realisierbarkeit eigentlicher Berufswünsche
  • Traditionelle Berufswahl –> werden in typische Berufsfelder gedrängt
  • wenig Berufsperspektive –> üben Berufe aus welche unter ihrer Qualifikationen liegen
  • Hoher Bedarf bei EDV-Kenntnissen
119
Q

Ö. Hochschulgesetz besagt: Gehörlose dürfen in Ö nicht…

A

….regulär Die Pädagogische Hochschule oder die Ausbildung als Kindergärtnerin absolvieren und sie dürfen nur unter bestimmten eingeschränkten Voraussetzungen in diesen Berufen tätig sein.

120
Q

Probleme und Barrieren am Arbeitsplatz 7

A
  • Kommunikationsbarrieren
  • Folgen gestörter Kommunikation:
  • -> Geringe Aufstiegschancen
  • -> Informationsdefizite
  • -> Probleme soziale Kontakte innerhalb der Arbeitsstelle zu schließen
  • -> Isolation
  • -> Missverständnisse
  • Gehörlose Frauen können meist von ihrem Eingekommen nicht leben
121
Q

Projekte und Einrichtungen in Wien (bzgl. Arbeit und Ausbildung) 2

A
  • WITAF –> Arbeitsassistenz für Gehörlose und Schwerhörige

- Equalizent –> Schulungs- und Beratungsinstitut

122
Q

Aufgabenbereiche WITAF 5

A
  • Sozialberatung
  • Technische Assistenz
  • Jobcoaching
  • Jugendcoaching
  • Arbeitsassistenz
123
Q

Aufgabenbereiche Equalizent 5

A
  • Individualschulung und Bildungsberatung
  • Weiterbildungskurse
  • Berufsorientierungslehrgänge
  • Vorbereitungslehrgang für Fachausbildung
  • Diversity Management
124
Q

Für wen ist Jugendcoaching von WITAF? 3

A
  • für gehörlose und schwerhörige Jugendliche
  • ab 9. Schuljahr
  • auch für Eltern, Lehrer und Angehörige
125
Q

Aufgaben des WITAF Jugendcoaching? 5

A
  • Berufsorientierung und Berufsinformationen
  • Abklärung von realistischen Berufszielen
  • Erstellung eines “Entwicklungsplans”
  • Abklärung der Stärken und Schwächen
  • Informationsveranstaltungen in Schulen
126
Q

VIS.COM =

A

Schule für visuelle und alternative Kommunikation in Linz

127
Q

Aufnahmevoraussetzungen der VIS.COM 7

A
  • Hörbehinderung bzw. Gehörlosigkeit
  • Vollendung des 17. LJ
  • Positiver Abschluss der 9. Schulstufe
  • Erfolgreicher Besuch min. einer Klasse einer mittleren oder höheren Schule oder eine abgeschlossenen Berufsausbildung
  • positiver Eignungstest
  • deutsche Sprache
  • GBS-Kompetenz oder Bereitschaft GBS zu erlernen
128
Q

Wirkungskreis einer erfolgreichen Gehörlosenpädagogik:

A

Gehörlose PädagogInnen –> Vorbildwirkung und Vermittlung des Bildungsinhaltes in ÖGS –> Anheben der Allgemeinbildung und Schriftsprachkompetenz –> höheres Bildungsniveau
–> freie Berufswahl (–> gehörlose PädagogInnen –> …)

129
Q

Ausbildung zu PädagogIn hörbeeinträchtigter Kinder 4

A
  • Pädagogische Hochschule
  • Hochschullehrgang Hörgeschädigten Pädagogik
  • Gebärdensprache im Unterricht - Bilinguale Bildung
  • generell keine GBS-Kompetenz notwendig!
130
Q

Brüsseler Deklaration zu GBS in der EU 2010 2

A
  • Lehrkräfte müssen in 2 Sprachen voll kompetent sein

- Personen mit GBS als Muttersprache (native signers) werden bevorzugt

131
Q

Lehrplan für gehörlose SchülerInnen 7

A
  • seit 1990, Überarbeitung 2006
  • tw. undefinierte Begriffe
  • Erlernen von GBS und lautsprachbegleitenden Gebärden
  • Fach Gebärdenpflege unverbindliche Übung mit 1h/Woche
  • Fächer wie GBS-Poesie, Gehörlosengeschichte und Gehörlosenkunst gibt es nicht
  • Methodenvielfalt (also Entwicklung von ÖGS) nur “gegebenfalls”
  • Bilinguale Bildungsinhalte fehlen
132
Q

Kritik am Lehrplan für Gehörlose 3

A
  • Bei Überarbeitung wurde Mitarbeit von gehörlosen PädagogInnen abgelehnt
  • Forderungen des Regelschullehrplans
  • keine Unterrichtsmaterialien
133
Q

Positive Gesichtspunkte des Lehrplans für Gehörlose 5

A
  • Integrative Beschulung mit Regelschullehrplan und Möglichkeit in bestimmten Fächern auf LP für Gehörlose umzustufen
  • längeres Zeitfenster
  • Benotung durch IntegrationspädagogInnen
  • Anwendung spezieller Förderpläne
  • Umstufung in Regelschullehrplan jederzeit möglich
134
Q

Bilinguale Erziehung und Bildung in Ö 4

A
  • gibt keine Einrichtungen zur Frühförderung
  • Verein “Kinderhändezentrum” bietet ÖGS-Spielgruppen
  • Bilingualer Kindergarten Gussenbauergasse (einziger in Ö)
  • mehrere bilinguale Schulprojekte in Wien, Klagenfurt und Graz
135
Q

Bilinguale Erziehung in Schweden 3

A
  • Kind wird als geborenes Mitglied einer anderen Sprachgemeinschaft gesehen
  • staatlich geförderte GBS-Kurse für Eltern
  • GBS-orientierte Einrichtungen in der Frühförderung und in der Elementarerziehung
136
Q

Studie von Preisler et al 2002 3

A
  • Kinder die gute LS-Kompetenz erworben haben, haben auch gute GBS-Kompetenz
  • Kinder, die nicht erhoffte LS-Fähigkeit erlangten, konnten trotzdem über Angebot der GBS ein altersadäquates Sprach- und Kommunikationsverhalten aufbauen
  • Kinder, deren Eltern einen direktiven, rein oralen Kommunikationsmodus anwandten, zeigten weder lautsprachlich noch gebärdensprachlich die erwarteten Entwicklungsschritte
137
Q

Auseinandersetzung mit GBS in Unterricht und bilingualem Konzept in Ö chronologisch 5

A
  • vor 1990 keine Publikationen
  • 1990 erster bilingualer Schulversuch in Klagenfurt
  • 1995 Schulversuch in Graz
  • 2000 bilingualer Schulversuch in Wien (Doppelintegration)
  • 2005 Integration gehörloser Kinder in einer Wiener VS-Klasse (Wiener Modell)
138
Q

Allgemeine bilinguale schulische Förderung 6

A
  • Unterricht in Laut-, Schrift- und Gebärdensprache
  • Sprachen sind gleichberechtigt
  • Sprachen werden einander kontrastiv gegenübergestellt
  • Sprachen vermitteln jeweils soziale und kulturelle Integration
  • SchülerInnen sind meist heterogen
  • Teamteaching im bilingualen Setting
139
Q

Definition bilingualer Unterricht für gehörlose Kinder (Krausneker) 9

A
  • GBS und LS haben gleichberechtigte Stellung im Unterricht
  • die Sprachen werden von unterschiedlichen Lehrenden und Lernenden gut beherrscht, idealerweise auf Muttersprachenniveau –> für beide Sprachen sind erwachsene SprecherInnen/Vorbilder für Kinder anwesend
  • GBS dient als Medium der Kommunikation und des Informationstransfers
  • LS wird gezielt als Fremd-/Zweitsprache unterrichtet und gesteuert erlernt
  • Kinder werden sequentiell bilingual in GBS und LS
  • Zielkompetenz gehörloser Kinder in LS wird vorrangig als Lese- und Schreibkompetenz verstanden
  • Mehr als nur die erwachsene Lehrerin sind als gehörlose Ansprechperson vorhanden: zumindest ein weiterer gleichaltriger gebärdender Kommunikationspartner sollte anwesend sein
  • beide Sprache werden in eigenen Fächern unterrichtet
  • Bilingualer Unterricht kann entweder in gemischten Klassen, oder auch in Klassen ohne hörende Kinder stattfinden
140
Q

Welche 3 Sprachen werden im bilinguale Förderkonzept angewandt?

A
  • Lautsprache
  • Gebärdensprache
  • Schriftsprache
141
Q

Teamteaching im bilingualen Setting 6

A

Gehörlose Lehrkraft:

  • ÖGS
  • Gehörlosenkultur
  • Visualisierung durch ÖGS

Hörende Lehrkraft:

  • Deutsch, LBG
  • Hör-, Sprech-Erziehung
  • Schriftsprache
142
Q

Das bilinguale integrative Förderkonzept in Ö 6

A
  • Unterricht in 2 Sprachen
  • Sprachintegration (Integration von ÖGS in Regelschulsystem)
  • Schülerzentrierter Unterricht
  • Zielgerichtete Integration
  • Einbettung in regulären Integrationsstrukturen des ö. Schulsystems
  • Teamteaching
143
Q

Bilinguales Teamteaching in Ö 7

A

Hörende Lehrkraft mit ÖGS-Kompetenz:

  • ÖGS, LBG und Deutsch
  • Schriftsprache
  • Hör- und Sprecherziehung durch ÖGS

Regelschullehrkraft:
- Deutsch

Gehörlose Lehrkraft:

  • ÖGS
  • Gehörlosenkultur
  • Visualisierung
144
Q

Bedeutung gehörloser PädagogInnen im bilingualen Setting 6

A
  • Identitätsbildung für gehörlose Kinder
  • Integration: Hörende Kinder sehen gehörlose Menschen als SprachanwenderInnen –> keine defizitäre Wahrnehmung
  • Eltern –> Vertrauen in die Zukunft
  • InformationsträgerIn für das hörende LehrerInnenteam
  • Kommunikation in GBS mit den hörbeeinträchtigten Kindern
  • Ansprechperson für gehörlose Eltern
145
Q

Situation gehörloser Eltern mit CI-Kind 4

A
  • fast alle Gehörlose fühlen sich der Gehörlosengemeinschaft und deren Kultur zugehörig und somit auch der GBS
  • Gehörlosengemeinschaft lehnte anfangs CI ab
  • andere Position als hörende Eltern –> Gehörlosigkeit des Kindes weniger problematisch
  • können von Anfang an mit Kind kommunizieren
146
Q

Motive gehörloser Eltern CI bei Kind zu machen 7

A
  • hörende Großeltern forcieren Auseinandersetzung über CI
  • Einzelfälle: Wunsch des Kindes
  • Optimierung der Lebensqualität und Zukunftschancen des Kindes
  • Hoffnung auf Erleichterung des Hör-, Sprech- und Sprachlernprozesses
  • Hoffnung auf integrative Beschulung
  • Wertschätzung des Hörens
  • Sorge über spätere Vorwürfe des Kindes
147
Q

Gründe der Ablehnung eines CIs 2

A
  • ÄrztInnen/PädagogInnen drängen zu Entscheidung für CI –> wird als Geringschätzung der Gehörlosengemeinschaft interpretiert
  • Bedrohung der Gehörlosengemeinschaft sowie der GBS und Gehörlosenkultur
148
Q

Zweisprachigkeit bei CI-Kindern 5

A
  • früher Erwerb der GBS kann Entwicklungsverzögerungen im Bereich der kognitiven Entwicklung verhindern
  • Falsch, dass Erwerb von GBS den Erwerb von LS verhindert –> begünstigt ihn sogar!
  • menschliches Gehirn braucht Symbolsystem zum Denken –> Sprache ist wichtigstes Symbolsystem
  • Egal für kognitives System, ob Symbolsystem in auditiver oder visueller Modalität
  • Erwerb von Sprache zu langsam –> Beeinträchtigungen der Denkfähigkeit und Intelligenz
149
Q

Wie funktioniert inklusives bilinguales Unterrichtssetting in Ö? 9

A
  • Einbettung in regulären Integrationsstrukturen des ö. Schulsystems
  • Unterricht in 2 Sprachen
  • ZweilehrerInnensystem in allen Unterrichtsgegenständen
  • Schülerzentrierter Unterricht
  • Zielgerichtete Integration
  • ÖGS Unterricht für gehörlose und hörende SchülerInnen
  • Spezifische schulische und außerschulische Veranstaltungen zur Kulturvermittlung
  • offene Unterrichtsformen
  • Teamteaching
150
Q

Voraussetzungen gehörloser/schwerhöriger SchülerInnen um in Ö in bilinguales Unterrichtssetting aufgenommen zu werden 5

A
  • gute GBS-Kompetenz ab der NMS
  • im VS-Bereich ist keine GBS-Kompetenz notwendig
  • Realität: heterogene Sprachgruppe mit unterschiedlicher GBS-Kompetenz
  • Aufnahme aller SchülerInnen, wenn es die Eltern wünschen
  • Hörstatus spielt keine Rolle
151
Q

Bilinguales System in Ö ist mehrstufig: 3

A

Altersheterogene, inklusive Schulgemeinschaft gliedert sich in 3 Stammklassen:
Stammklasse 1: ersten 3 Schulstufen inklusive Vorschulstufe
Stammklasse 2: 4-6. Schulstufe
Stammklasse 3: 7-8. Schulstufe

152
Q

Was bedeuten heterogene Sprachgruppen? 2

A
  • Hörstatus spielt keine Rolle
  • weil durch das bilinguale Sprachangebot die SchülerInnen nach ihren eigenen Bedürfnisse zwischen den beiden Sprachen switchen können
153
Q

Was macht ein heterogenes PädagogInnenteam zu einem positiven Verstärker? 8

A
  • Indikatorfunktion im Team
  • Indikatorfunktion für Eltern (Hoffnung und Akzeptanz)
  • Vermittlung von anderen Lebenswelten
  • Gleichwertigkeit
  • Vorbildwirkung
  • Identitätsfördernd
  • Vorleben statt Lehren
  • Sensibilität für Stärken und Fähigkeiten
154
Q

Wirkungskreis der Vorbildwirkung durch gehörlose PädagogInnen

A

Selbstbewusstes Auftreten der PädagogInnen –> positives Selbstwertgefühl der SchülerInnen –> Akzeptanz hörender MitschülerInnen der gehörlosen Personen als Sprachgruppe –> Respekt und Wertschätzung gegenüber GBS und Kultur –> …

155
Q

Heterogene Sprachgruppen im inklusiven bilingualen Unterricht = 5

A
  • Schwerhörige SchülerInnen
  • SchülerInnen mit CI
  • Gehörlose SchülerInnen
  • SchülerInnen mit DAZ
  • SchülerInnen mit unterschiedlicher Sprachproblematik (Bsp. Mutismus)
156
Q

Teamteaching = 4

A
  • besondere Teamkonstellation: gehörlose PädagogIn/hörende PädagogIn (ohne GBS-Kompetenz)
  • mögliche Entfaltungseffekte für das Team innerhalb einer Integrationsklasse
  • mögliche Belastungseffekte für das Team
  • Dominanz der PädagogInnen –> Gleichwertigkeit –> Dolmetschfunktion
157
Q

Was braucht ein gesundes Teamteaching? 7

A
  • Respekt
  • Offenheit
  • Empathiefähigkeit
  • Humor
  • Zeit für Vorbereitungen und Gespräche

dann erst folgen:

  • ÖGS-Kompetenzen der Regelschullehrkräfte
  • methodische und didaktische Kompetenzen